39 i-Dötzchen in Heimersheim erleben einen freundschaftlichen Empfang
Die älteren Schüler helfen den jüngsten
Patenschaften, fröhliches Begrüßungsprogramm und tolle Stimmung bei der Einschulungsfeier
Heimersheim. Nein, der Ernst des Lebens begann für die Erstklässler gar nicht so ernst, wie es wohl einige befürchtet hatten. Zwar hielten sie ihre kunstvollen Tüten tapfer fest, freuten sich schon auf den Nachmittag, wenn sie die Süßigkeiten kosten durften. Aber einige der Erstklässler schauten auch recht ängstlich auf den Wirbel, der um sie gemacht wurde. Denn schon am frühen Morgen hatte es geheißen, besonders gründlich waschen, die Haare fein frisiert, den Sonntagsanzug oder das feine Kleidchen angezogen. Nicht nur Mama und Papa hatten sich schick gemacht, auch Oma und Opa waren mit dabei, als es erst in die Pfarrkirche ging zur Messe, dann in die Landskroner Festhalle, wo dann unwiderruflich die Schulzeit begann. Die Zeit, die manche Erwachsene nicht gerade positiv als „Ernst des Lebens“ bezeichnen. Die Eltern der älteren Schüler um Schulelternsprecher Gerd Lanzerath hatten ein großes Kaffee-Büfett aufgebaut und versorgten die stolzen Mütter und Väter. 39 i-Dötzchen wurden in der Grundschule an der Landskrone eingeschult, und sie durften an ihrem Ehrentag die ersten Reihen in der Halle füllen. „Weniger Kinder, die eingeschult wurden, dafür aber jedes Jahr mehr Besucher bei der Feier. Es ist schön, dass die Familien und Freunde an der Feier zum ersten Schultag Anteil nehmen“, meinte Lanzerath. Der Förderverein hatte ein großes Sitzkissen für die Neuankömmlinge spendiert.
Locker und freundlich begrüßte Schulleiterin Sandra Koschel „ihre Neuen“, die schnell die Scheu verloren. Denn die erfahrenen Jungs und Mädchen der Grundschule zeigten den Neuen mit Spiel und Gesang, dass sie willkommen sind. Schließlich werden die Zweier ja auch Paten der Ersten. Dann kam nach der munteren Begrüßung der schwere Abschied von den Eltern, denn es ging zur ersten Unterrichtsstunde in die Klassenzimmer. Inzwischen blieben die Eltern in der Halle, um sich kennenzulernen, und es gab auch so manche Frage an die Mitglieder des Fördervereins. So wurden auch erste Kontakte zu Neubürgern in Heimersheim geknüpft, die sich vielleicht auch im Elternrat engagieren werden.
