Neu in Hemmessen
Donnerstags „Hemmessener Lügge“
aus Bad Neuenahr-Ahrweiler
Bad Neuenahr-Hemmessen. Er bildet das Herz des Neuenahrer Ortsteils Hemmessen, doch im Moment ist er ständig geschlossen, der Dom. Eigentlich ein Ort der Sammlung, des Innehaltens, des Bittens, Betens, Dankens. Doch die anlaufenden Sanierungsarbeiten machen es derzeit schwer, wieder regelmäßige Öffnungszeiten zu arrangieren, wie es sie nach der Flut gab und wie sie auch sehr gerne von vielen wahrgenommen wurden.
Der Förderkreis Hemmessener Dom, der sich um die Kapelle St. Antonius- und St. Sebastian kümmert, will nun immerhin einmal im Monat einen Gottesdienst in den heiligen Hallen anbieten – immer am ersten Donnerstag des Monats, 18:30. Anvisiert sind Wortgottesdienste zu einem für den Monat relevanten kirchlichen Fest oder Anlass und gemütliches Beisammensein im Anschluss im DomCafé.
Damit ergänzt dieses liturgische Angebot den Reigen von Abendveranstaltungen:
Jeden Dienstag werden im DomCafé die Karten und Würfel ausgepackt, denn dann ist der Spieleabend angesetzt: kleine Gruppen treffen sich, aber auch Neue finden Anschluss und gesellen sich dazu. Jeder, der gerne spielt, ist willkommen.
Jeder dritte Donnerstag im Monat ist Hemmessener Klaaf: das Programm ist flexibel – aber immer geht´s um Geselliges – mal ein kleiner Vortrag, mal ein Blick zurück in vergangene Zeiten, mal wird das Strickzeug ausgepackt.
Das DomCafé. Uhlandstraße 2, wird rein ehrenamtlich durch Mitglieder des Förderkreises Hemmessener Dom e.V. betrieben. Der Verein hat sich auf die Fahne geschrieben, das soziale, kulturelle und liturgische Leben im Neuenahrer Ortsteil Hemmessen zu stärken. Es hat dienstags und donnerstags ab 14:30 mit bunter und wechselnder Karte für kleines Geld geöffnet. Zu diesem Zeitpunkt kann auch frisches demeter und Bio-Brot gekauft werden.
„Das wäre unser Traum, wenn der Veedelstreff das zweite Wohnzimmer für viele würde“, so Markus Hartmann, Vorsitzender des Förderkreises Hemmessener Dom, „Veedelstreff, das steht für Gemeinschaft und gute Begegnungen!“ Aktuell unterstützt der Förderkreis zudem die Sanierung der Kapelle, zu der er selbst mehrere Projekte beisteuert. Menschen, die sich hierfür oder den Verein ebenfalls gerne engagieren mögen, sind herzlich willkommen.
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Ihnen ist der Dom geweiht: Antonius der Große und Sebastian. Foto: Markus Hartmann