Kolping-Diözesantag in Dernau
Ehrenamtliche Rentenberatung in Anspruch nehmen
aus Homburg
Dernau. Unter dem Motto „gemeinsam helfen – gemeinsam feiern“ lud der Kolping-Diözesanverband Trier am 30. August zu einem großen Begegnungsfest an die Ahr nach Dernau ein. Fünf Jahre nach der verheerenden Flutkatastrophe stand das Treffen in der malerischen Flusslandschaft ganz im Zeichen von Dankbarkeit, Solidarität und dem Miteinander, das Menschen in Zeiten der Krise und des Neuanfangs trägt. Rund um die Kirche St. Johannes Apostel bot ein abwechslungsreiches Programm aus Musik, Mitmachangeboten, geistlichen Impulsen und dem „Markt der guten Ideen“ reichlich Raum für Begegnung und den generationenübergreifenden Austausch.
Unkomplizierte Hilfe
Ein engagiettes Thema des Diözesantages war die wichtige Unterstützung von Versicherten in sozialen Fragen, die von ehrenamtlichen Akteuren aus den Reihen der Verbände geleistet wird. Wie wichtig diese Lotsenfunktion im Paragraphenwald ist, verdeutlichen exemplarische Erfahrungen Betroffener: „Ich musste einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen und kannte mich überhaupt nicht aus“, schildert eine Versicherte ihre Situation. „Geholfen hat mir eine ehrenamtliche Versichertenberaterin. Ohne sie hätte ich das nicht hinbekommen.“
Genau hier setzt das Engagement an: Ehrenamtliche Versichertenberaterinnen und -berater der Deutschen Rentenversicherung helfen unkompliziert bei der Rentenkontenklärung, stellen Anträge für Hinterbliebenen-, Alters- oder Erwerbsminderungsrenten und stehen für sämtliche Fragen rund um das Thema Rente mit Rat und Tat zur Seite. Für diese verantwortungsvolle Aufgabe werden sie von der Deutschen Rentenversicherung regelmäßig geschult. Das Besondere an diesem wertvollen Angebot: Dieser umfassende Service ist für gesetzlich Versicherte vollkommen kostenlos.
Auf dem Diözesantag stellten engagierte Kolpingmitglieder diesen wichtigen Dienst im Rahmen des „Marktes der guten Ideen“ vor. Mit dabei waren Ulrike Held aus Mendig (Versichertenberaterin DRV Rheinland-Pfalz für den Landkreis Mayen-Koblenz), Gabriele Dittmayer aus Oberwesel (Versichertenberaterin DRV Rheinland-Pfalz für den Rhein-Hunsrück-Kreis) sowie Bettina Hofmann aus Plaidt (Versichertenberaterin DRV Bund für den Landkreis Mayen-Koblenz).
Die Einbindung und organisatorische Verankerung dieser wichtigen ehrenamtlichen Arbeit erläuterte Martin Plail aus Bitburg, Landesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmer-Organisationen (ACA), der die Versichertenberater im Namen von Kolping und der KAB offiziell vorschlägt. Michael Brahm aus Oberwesel, stellvertretender Diözesanvorsitzender des Kolping-Diözesanverbandes Trier, moderierte das Gespräch und begleitete das äußerst abwechslungsreiche Bühnenprogramm zusammen mit Luisa Maurer, ehrenamtliches Kolpingmitglied aus Hermeskeil.
Stimmungsvoller Gottesdienst
Der Tag endete mit einem festlichen Gottesdienst gemeinsam mit Bischof Stephan Ackermann.
Weitere Informationen und direkte Kontaktdaten zur lokalen Beratung finden Interessierte online unter https://kurzlinks.de/dae6.
Pressemitteilung erstellt von Pressebüro A. Kossmann (Homburg/Rheinbrohl) nach Unterlagen von Martin Plail.
Weitere Themen
Ulrike Held (Mendig), Gabriele Dittmayer (Oberwesel), Bettina Hofmann (Mayen-Koblenz) und Martin Plail (Landesvorsitzender Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmer Organisationen) stellten Michael Brahm (re.) und den interessierten Gästen ihre Arbeit vor. Foto: Kossmann