Traditioneller Blumenteppich zu Fronleichnam
„Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt“
Kesseling. An Fronleichnam treffen sich traditionell in Kesseling, noch immer die Pfarreienmitglieder aus der gesamten Pfarrei Kesseling um gemeinsam das hohe Kirchenfest zu feiern. Von der linken und rechten Straßenseite sind die Bürger aus Kesseling abwechselnd aufgerufen, den Altar am Gemeindehaus zu schmücken und den Blumenteppich mit immer neuen Motiven zu legen. Diesmal war die Steinerbergseite wieder dran und die Gestaltung des Kriegerdenkmals und der kunstvolle Blumenteppich am Hochkreuz wurde von den Staffeler Bürgern gelegt, die sich jeweils mit den Pfarrmitgliedern aus Ahrbrück abwechseln.
Die heilige Messe wurde von Pater Bernd Schrandt zelebriert und von der Blaskapelle Kesseling musikalisch begleitet. Neben den Messdienern waren es auch die Kommunionkinder sowie die Junggesellenvereine aus Kesseling und Brück die mit ihren Fahnenabordnungen zur Feierlichkeit beitrugen. Pater Schrandt bezog seine Predigt auf den Motivteppich mit der strahlenden Sonne, wo „Gottes Liebe leuchtet“ und dankte dabei allen Helfern und Begleitern des Fronleichnamstages. Nach dem ersten Segen am Gemeindehaus wurde Pater Schrandt von den Kesselinger Junggesellen unter dem Baldachin zum Ehrenmal geleitet, wo es den zweiten Segen gab und wieder begleitet von den drei Böllerschüssen, gezündet von Peter Bläser. In der Kurve am Hochkreuz hatten die Staffeler einen kunstvollen Motivteppich zum Thema „Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt“ gelegt. Den dritten und letzten Segen gab es dann in der Pfarrkirche St. Peter, wo der kirchliche Teil des Tages endete. Danach hatte die Blaskapelle Kesseling mit ihrem Vorsitzenden Wolfgang Stodden und den Dirigenten Jürgen Berzen und Thorsten Schachler sowie allen aktiven Musikantinnen, Musikern und Helfern zum gemütlichen Fronleichnamstag am Dorfplatz eingeladen, wo bereits das Mittagessen mit Spießbraten und Kartoffelsalat angerichtet war. Am Nachmittag konnten sich die zahlreichen Besucher am leckeren Kuchenbüffet erfreuen, das von den Musikerinnen und Musikerfrauen gebacken war. Sogar für die Kinder hatten sich die Musikanten etwas einfallen lassen und da drehte auch die kleine Bimmelbahn wieder ihre Runden.
