LitGruppe im SNW
Eine Reise in die Vergangenheit
Bad Neuenahr. In ihrer Biographie beschreibt die Autorin Asta Scheib das bewegte Künstlerleben von Giovanni Segantini, der von 1858-1899 lebte, geboren in Arco/Tirol, das damals noch zu Österreich gehörte. Eindrucksvoll und engagiert beschreibt sie, wie ein elternloser Junge, (fast) verwahrlost, ohne Schulbildung zum Malerstar des Alpenraumes am Ende des 19. Jahrhunderts wurde. Schon früh begann er mit der Freilichtmalerei, galt als Maler des realistischen Symbolismus und Meister der Hochgebirgslandschaft. Als er 1899, mit 41 Jahren starb, sollen seine letzte Worte „ich möchte meine Berge sehen“ gewesen sein. Segantini hinterlässt ein umfangreiches Werk. Seine Bilder sind heute auf der ganzen Welt verstreut und u.a. in Düsseldorf, München, Leipzig, Mailand und Japan zu finden. Ein kleines, sehr feines Segantini-Museum gibt es natürlich in St. Moritz. Josef Kühlem liest Passagen aus Asta Scheibs Roman. Passend zum Text präsentiert Dieter Rossbach einige der berühmten Bilder von Segantini. Diese Veranstaltung der LitGruppe im SNW findet am Donnerstag, dem 15. Oktober um 15.30 Uhr in der Villa Sibilla statt und dürfte sowohl für Freunde der Literatur als auch der Bildenden Kunst interessant sein.
