Allgemeine Berichte | 06.12.2014

Ahrtalschüler sitzen bei „Roadsense“ am Steuer

Erste Erfahrungen für den Straßenverkehr

Theorie und Praxisübungen gab es für die Schüler der Realschule plus von Altenahr im Verkehrserziehungsprogramm „Roadsense“ von Mercedes-Benz Koblenz. privat

Altenahr. Normalerweise können Jugendliche ihren Führerschein erst mit siebzehn erwerben, Schülerinnen und Schüler der Klassen 8R und 9R der Realschule plus von Altenahr durften aber schon am vergangenen Mittwoch, 3. Dezember, im Mercedes Zentrum von Koblenz ihre ersten Erfahrungen am Steuer eines A- oder B-Klassenmodells machen. Mit dem Verkehrserziehungsprogramm „Roadsense“ hat die Mercedes-Benz AG in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat und der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände ein Verkehrserziehungsprogramm entwickelt, das sich speziell an die 15- bis 17-jährigen Jugendlichen wendet, um sie rechtzeitig fit zu machen für ein verantwortungsbewusstes Verhalten im Straßenverkehr. Deshalb durchliefen die Schüler ein Programm aus anschaulichen Übungen, die deren konkretes Verhalten in jederzeit möglichen Verkehrssituationen erforderlich machte. Im Theorieteil beschäftigten sich die Schüler zunächst in einer Gruppendiskussion mit ihren Emotionen im Straßenverkehr. Sie erfuhren auch, dass eine ganze Schulklasse im „toten Winkel“ eines Rückspiegels verschwinden kann. Eine Aufprallwaage veranschaulichte das eher physiklastige Thema, wie ein 240 Gramm schweres Handy zu einem lebensgefährdenden 20 Kilo Geschoss bei 120 km/h wird.

Der Überschlagssimulator bildete den praktischen Abschluss der Theorie, er verdeutlichte den Schülern die lebensrettende Wirkung des Sicherheitsgurtes. Bei den fahrpraktischen Übungen in einer Halle für Mercedes - Nutzfahrzeuge bekam jeder Schüler die Gelegenheit beim Fahren mit einem Fahrlehrer und drei Mitschülern alltägliche Stresssituationen im Auto zu durchleben.

Fliegende Bälle als Beispiel für falsch befestigte Ladung oder die Ablenkung des Fahrers durch laute Musik und klingelnde Handys gehörten ebenfalls zum Programm. Dass sicheres Autofahren auch eine Teamleistung sein kann, erfuhren die Jugendlichen beim nicht - passieren einer Engstelle. Für die Altenahrer Schülerinnen und Schüler war der Tag im Mercedes Zentrum von Koblenz sicherlich eine lehrreiche Veranstaltung, die aber mit ganz viel Spaß verbunden war.

Theorie und Praxisübungen gab es für die Schüler der Realschule plus von Altenahr im Verkehrserziehungsprogramm „Roadsense“ von Mercedes-Benz Koblenz. Foto: privat

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