Politik | 21.10.2026, 16:14 Uhr

Starkregenschutz in Oberdürenbach

FWG besichtigt Starkregenschutzmaßnahmen

Die FWG-Kreistagsfraktion besichtigte in Oberdürenbach die nach dem Starkregenereignis 2014 realisierten Schutzmaßnahmen. Die ehemalige Ortsbürgermeisterin Elisabeth Dahr (Mitte) erläuterte vor Ort die umgesetzten Maßnahmen.
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Oberdürenbach. Die FWG-Kreistagsfraktion traf sich kürzlich zu einer Fraktionssitzung in Oberdürenbach. Neben aktuellen Themen der Kreispolitik stand dabei die Besichtigung der nach dem Starkregenereignis im Jahr 2014 umgesetzten Schutzmaßnahmen auf dem Programm.

Das damalige Unwetter während des Kirmeswochenendes hatte erhebliche Schäden an Wohnhäusern und der örtlichen Infrastruktur verursacht. Große Mengen Wasser und Schlamm wurden von den oberhalb gelegenen Flächen in die Ortslage gespült. Das Regenrückhaltebecken konnte damals einen wesentlichen Beitrag zur Schadensbegrenzung leisten, indem es binnen kurzer Zeit enorme Mengen an Schlamm aufnahm.

Die ehemalige Ortsbürgermeisterin Elisabeth Dahr erläuterte den Fraktionsmitgliedern die Hintergründe der unmittelbar nach dem Ereignis eingeleiteten Maßnahmen. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde, der Unteren Naturschutzbehörde, der Jagdgenossenschaft, den Landwirten sowie den Bürgerinnen und Bürgern konnten zahlreiche Sofortmaßnahmen schnell und unbürokratisch umgesetzt werden.

Dazu zählten Maßnahmen zur verbesserten Wasserführung, die Anpassung von Wirtschaftswegen, die Optimierung bestehender Rückhaltestrukturen sowie Änderungen in der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung. So erfolgt die Bearbeitung der betroffenen Flächen heute parallel zu den Hanglagen, wodurch Niederschlagswasser besser in der Fläche zurückgehalten wird.

„Oberdürenbach zeigt eindrucksvoll, dass wirksamer Starkregenschutz nicht ausschließlich von großen Investitionen abhängt. Oft sind es die genaue Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten, das Engagement der Verantwortlichen und die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten, die schnelle und nachhaltige Lösungen ermöglichen“, lautet das Fazit der FWG-Kreistagsfraktion.

Die Fraktion sieht in den umgesetzten Maßnahmen ein gelungenes Beispiel dafür, wie Kommunen ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Starkregenereignissen stärken können. Vergleichbare Ansätze werden inzwischen auch in anderen Regionen erfolgreich umgesetzt.

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Die FWG-Kreistagsfraktion besichtigte in Oberdürenbach die nach dem Starkregenereignis 2014 realisierten Schutzmaßnahmen. Die ehemalige Ortsbürgermeisterin Elisabeth Dahr (Mitte) erläuterte vor Ort die umgesetzten Maßnahmen. Foto: FWG Reiner Friedsam

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