Ministerin Höfken eröffnet die Ökologische Obstbautagung in Bad Neuenahr-Ahrweiler
Fachvorträge und Verkostung neuer Apfelsorten
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die wichtigste Fachtagung für den Ökologischen Obstbau im deutschsprachigen Raum, zu der rund 150 Obstbauern und -bäuerinnen, BeraterInnen und WissenschaftlerInnen aus dem In- und Ausland erwartet werden, findet in diesem Jahr am 31. Januar und 1. Februar, im Jugendgästehaus Bad Neuenahr-Ahrweiler statt. Die rheinland-pfälzische Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten, Ulrike Höfken wird die Tagung mit einem Grußwort eröffnen, der Präsident des ökologischen Anbauverbandes Bioland, Jan Plagge, wird mit einem agrarpolitischen Vortrag vertreten sein.
Ziel der Tagung ist es, die neuesten Forschungsergebnisse aus den Themengebieten Pflanzenzüchtung, Pflanzenschutz, Düngung und Biodiversität im ökologischen Obstbau für die Praxis zugänglich zu machen und mit Praktikern zu diskutieren. Neben den Fachvorträgen findet auch eine Verkostung neuer Apfelsorten statt. Veranstalter der Ökologischen Obstbautagung sind das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Rheinpfalz und die Fördergemeinschaft Ökologischer Obstbau e.V. (Föko).
Ökologischen Obstbau fördern
Die Fördergemeinschaft Ökologischer Obstbau e.V. (Föko) ist ein überverbandlicher Zusammenschluss von ökologisch wirtschaftenden Obstbauern in Deutschland mit derzeit fast 200 Mitgliedern. Ziel der Föko ist es, den ökologischen Obstbau zu fördern und so einen wesentlichen Beitrag zu einem zukunftsfähigen Obstbau zu leisten. Dazu organisiert die Föko Tagungen und Einführungskurse zum Ökologischen Obstbau und gibt die Fachzeitschrift „Öko-Obstbau“ heraus. In von der Föko organisierten Arbeitskreisen zu verschiedenen Schwerpunktthemen arbeiten PraktikerInnen und WissenschaftlerInnen gemeinsam an der Lösung praktischer Probleme. Auf dieser Ebene kooperiert die Föko beispielsweise mit dem Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz, mit der Landes-Lehr- und Versuchsanstalt Weinsberg, mit den Beratungsdiensten für den Ökologischen Obstbau in Deutschland sowie mit verschiedenen Forschungseinrichtungen des Bundes. Aufgrund dieser engen Vernetzung der verschiedenen Ebenen können aktuelle Fragestellungen des ökologischen Obstbaus schnell und zukunftsorientiert bearbeitet werden.
Pressemitteilung der
Fördergemeinschaft
Kompetenzstelle Gartenbau Ökologischer Obstbau e.V.
