Allgemeine Berichte | 06.12.2014

Tambour- und Fanfarencorps der Freiwilligen Feuerwehr Gelsdorf

Franz Conrads übergab den Dirigentenstab an Volker Müller

Müller übernimmt beide Positionen als Vorsitzender und auch als Tambourführer des 27 Aktive zählenden Ensembles

Nach 36 Jahren an der Spitze des Tambour- und Fanfarencorps Gelsdorf übergab Franz Conrads (rechts) den Dirigentenstab an seinen Nachfolger Volker Müller. JOST

Gelsdorf. Das Tambour- und Fanfarencorps der Freiwilligen Feuerwehr Gelsdorf ohne Franz Conrads an der Spitze? Das kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen, und doch ist es jetzt so weit. Nach 36 Jahren als Vorsitzender und Tambourcorps-Führer übergab Conrads jetzt den Stab an Volker Müller, der beide Positionen übernimmt und nun sowohl Vorsitzender als auch Tambourführer des 27 Aktive zählenden Ensembles ist. Beim Junggesellenfest an Pfingsten gab es den letzten Auftritt des Corps unter der Stabführung von Franz Conrads, der 14 Tage später 60 Jahre alt wurde und unumstößlich verkündet hatte: „Dann ist Schluss!“ Doch natürlich wird er seinen Nachfolger, der ebenfalls schon seit 23 Jahren Mitglied des Ensembles ist, in der ersten Zeit noch tatkräftig unterstützen. Sechs neue Nachwuchs-Flötisten sind derzeit schon in der Ausbildung, sie sollen langsam an öffentliche Auftritte im Tambour- und Fanfarenkorps herangeführt werden. Voraussichtlich bei der Kindersitzung am 1. Februar 2015 soll es die Premiere von Volker Müller als neuem Tambourcorpsführer geben, dafür übt die lustige Truppe schon jetzt intensiv jeden Mittwoch ab 19 Uhr in der Mehrzweckhalle. Die Gelsdorfer Kirmes im kommenden Jahr soll jedenfalls wieder komplett vom Tambourcorps musikalisch begleitet werden.

Bei Vater Alois das Musizieren gelernt

Vor seinen 36 Jahren an der Spitze des Vereins war Franz Conrads bereits 15 Jahre lang „einfaches Mitglied“ und lernte unter seinem Vater Alois das Musizieren mit allen Instrumenten, die das Tambour- und Fanfarenkorps zu bieten hat. „Ich habe mit der Lyra angefangen und mich dann über die Trommel und die Fanfaren bis zu den Flöten durchgearbeitet“, schmunzelt Konrad. Das sei ihm auch als Tambourcorpsführer sehr zugute gekommen, schließlich müsse man seinen Musikern zeigen könne, wie man etwas spielt. Denn eine richtige Ausbildung als Tambourführer habe er nie gemacht. Unzählige Auftritte hat das Ensemble in den 50 Jahren seines Bestehens absolviert, doch besonders die im Ausland sind Franz Conrads in Erinnerung geblieben. In der Grafschafter Partnergemeinde Fauville-en-Caux trat man ebenso auf wie in Marxzell-Schielberg, wo die Gelsdorfer Feuerwehr eine fröhliche Partnerschaft gebildet hat. Die Karnevalszüge in Monheim bei Düsseldorf oder in Brühl wurden von den Gelsdorfer Musiker bereits verschönert, doch einer der denkwürdigsten Auftritte sei die Karnevalssitzung der Kleintierzüchter in Berlin gewesen, an dem das Tambour- und Fanfarencorps Gelsdorf 1977 mit 63 Musikern teilgenommen hatte.

Bei allen Festen in Gelsdorf aktiv

Heute ist man nur noch bei den Festen in Gelsdorf aktiv, und das soll auch in Zukunft so bleiben. Gerade vor den großen Auftritten wird sogar zweimal die Woche geprobt, denn schließlich will man perfekte Darbietungen hinlegen. Auch mit dem neuen Mann an der Spitze, der allerdings zugeben muss: „Ich hätte mir niemals vorstellen können, dass dieses Amt mit so viel Arbeit verbunden ist.“ Dennoch will Volker Müller tatkräftig und zuversichtlich die Sache angehen und ist überzeugt, mit dem bestens eingespielten Ensemble auch weiterhin für Furore sorgen zu können.

Nach 36 Jahren an der Spitze des Tambour- und Fanfarencorps Gelsdorf übergab Franz Conrads (rechts) den Dirigentenstab an seinen Nachfolger Volker Müller. Foto: JOST

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