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Freude am Lernen entwickeln
Kumon-Lerncenter Bad Neuenahr-Ahrweiler eröffnet - Methode bietet individuelle Förderung
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Siebtklässlerin Laura hatte Angst, das Klassenziel nicht zu erreichen. Nach den Sommerferien 2012 ging sie in ein Kumon-Lerncenter und konnte sich in Englisch sowie Mathematik um zwei Noten verbessern. Sie hat jetzt in beiden Fächern eine Zwei. „Die Freude über die guten Ergebnisse war riesig für Laura, die Eltern und für mich als Instructor“, berichtet Lieselotte Jack. Das Mädchen ist wieder selbstbewusster geworden, geht gern zur Schule und mag ihre Lehrer. Sie möchte später Pferdebetriebswirtin werden, denn ihr Hobby ist Reiten.
Noch schöner: Sie braucht nicht mehr von der Grafschaft bis nach Bonn für ihre Übungseinheiten zu fahren. Denn am Freitag öffnete in der Altstadt von Ahrweiler das Kumon-Lerncenter Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Betriebswirtin (VWA) Lieselotte Jack wechselte nach vielen Jahren als Führungskraft in den Bildungsbereich - dies sollte ihre neue Heimat werden.
Hier leitete sie als freie Dozentin Verkaufs- und Kommunikationsseminare, arbeitete an einem bildungsübergreifenden Modell für Kinder sowie Jugendliche erfolgreich mit und unterrichtete die Fächer Wirtschaft, EDV, Mathematik und Englisch.
Das ganze Leben neugierig geblieben, bildete sie sich ständig weiter. Im Juli 2012 machte sie ihre Prüfung als ganzheitliche Gedächtnistrainerin BVGT und ließ sich nach einer Aufnahmeprüfung als Kumon-Instructor in Frankfurt ausbilden.
Mit Kumon hat sie nun ihre wahre Passion gefunden - dies merkt an der Begeisterung, mit der sie über diese Lernmethode spricht.
Was ist Kumon?
Doch was ist Kumon? Erfunden hat das Konzept der Japaner Toru Kumon im Jahr 1954, der Defizite bei seinem Sohn beheben wollte. Doch Kumon ist keine Nachhilfe im klassischen Sinne, sondern eher „Vorhilfe“, wie es Lieselotte Jack ausdrückt. Ob Kinder mit Lernschwächen, gute Schüler, die ihr Potenzial weiter ausschöpfen wollen, oder Hochbegabte, die im Schulbetrieb unterfordert sind und oft zu Problemschülern werden: Für alle bietet Kumon eine ganz speziell auf sie zugeschnittene, individuelle Förderung.
Anhand der Programme Mathematik und Englisch lernen die Kinder spielerisch, aber auch konstruktiv logisches und analytisches Arbeiten, um es in Schule und möglichem späteren Studium umzusetzen. Das selbstständige Aneignen von Inhalten soll dabei ebenso trainiert werden wie das Erforschen von Neuem, Unbekanntem. Im Mittelpunkt steht dabei, Freude am Lernen zu entwickeln und zu fördern, Freude am Erfolg, am Überwinden von Schwierigkeiten. Kumon fordert die Eigeninitiative des Kindes heraus, um sein ganzes Potenzial bis zum Maximum zu erschließen. Das geht oftmals über das Schuljahresniveau hinaus. „Stress wie teilweise in der Schule gibt es bei uns jedoch nicht. Motivation zu entwickeln und Spaß an der Tätigkeit zu haben, stehen bei uns im Mittelpunkt“, betont Lieselotte Jack. Mit dem anfänglichen Einstufungstest wird das Kind dort abgeholt, wo es steht. Er bestimmt, auf welcher der 21 Stufen in Mathematik oder der 18 in Englisch es beginnt. Zweimal pro Woche kommt jedes Kind für eine Viertel- bis halbe Stunde ins Lerncenter, wo in Ahrweiler auf 85 Quadratmetern jeweils ein Raum für die Kinder des Englisch- und des Mathematikbereichs zur Verfügung steht, außerdem ein Konferenzraum für höhere Klassen.
Hier löst das Kind zusammen mit anderen an Tischen sitzend, aber allein Aufgaben oder trainiert sein englisches Hör- und Leseverständnis. Es ist wie ein Ritual: immer dieselbe Zeit, derselbe Ort, die Ruhe, die schon bereitliegenden Materialien. Leiterin Lieselotte Jack beobachtet die Kleinen bei der Arbeit, registriert Sitzhaltung und Konzentrationsfähigkeit. Liegt ein Defizit vor, kann sie es kommentieren und nach Verbesserungen suchen. Nach der abschließenden Korrektur der erledigten Aufgaben nimmt jedes Kind seine individuellen Hausaufgaben mit nach Hause.
Eltern spielen wichtige Rolle
Je nach Konzentrationsvermögen und Motivation lernen die Kinder täglich bis zu 30 Minuten zu Hause - Wiederholung ist ein wichtiges Prinzip für den Lernprozess, nicht nur bei Kumon. Daher kommt auch den Eltern eine wichtige Rolle kommt zu. Sie werden zunächst während einer der Sprechstunden (jeweils montags, dienstags, donnerstags und freitags von 10.30 bis 12 Uhr und für Berufstätige freitags von 18.30 bis 19.30 Uhr nach telefonischer Absprache) von Lieselotte Jack auf ihre Aufgaben vorbereitet. „Wenn die Eltern nicht mitmachen, macht die Methode keinen Sinn“, erklärt die Lerncenterleiterin. „Dann erhält das Kind kein Feedback.“
Denn wie im Lerncenter durch die Leiterin werden die fertigen Arbeitsblätter - es gibt mehr als 200 pro Stufe - durch die Eltern korrigiert und bei korrekten Lösungen mit einem „Smiley“ versehen. Die sind ein wichtiger Motivationsträger für die Kinder und werden selbst von den älteren unter ihnen sehnsuchtsvoll herbeigesehnt.
Als Schlusspunkt einer jeden Lernstufe steht ein Abschlusstest. Der erfolgt, wenn das Kind aus Sicht des Instructors so weit ist, nicht wie in der Schule zu einem festgelegten Datum. Auch andere Details unterscheiden sich vom Schulalltag: Nicht Vokabelpauken, sondern das Einüben und Trainieren von Basics wie Hörverstehen und Sprechen stehen im Englischen im Vordergrund.
Kumon richtet sich an Kinder aller Alters- und Jahrgangsstufen von der Vorschule bis zur Oberstufe. Die Öffnungszeiten des Lerncenters sollen sukzessive ausgebaut werden: Zunächst steht es den Kindern dienstags und freitags zwischen 14 und 17 Uhr offen; später sollen weitere Tage, voraussichtlich Montag und Donnerstag., folgen. Beratung für die Eltern ist bei Kumon kostenfrei. Außerdem gibt es im Februar und März im Lerncenter Probewochen.
Kontakt: Kumon-Lerncenter Bad Neuenahr-Ahrweiler, Lieselotte Jack, Ahrhutstr. 1 (seitlicher Eingang am Kanonenwall), 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Tel. (0 26 41) 9 18 84 55, Mobil (01 70) 3 14 18 62. BÜN
