Politik | 05.04.2014

Gästekarte ist erfolgreich gestartet

Ein bunter Strauß an Leistungen für begeisternde Tage im Ahrtal

Ellen Romeike aus Meerbusch, bereits zum zehnten Mal im Kurhotel Klement zu Gast, erhielt die erste Gästekarte.  FIX

Kreisstadt. Ankommen im Ahrtal, das Auto beim Gastgeber abstellen und ohne Parkplatzsorgen kostenfrei die Angebotsvielfalt im Ahrtal entdecken - seit 1. April ermöglicht das die neue Gästekarte Bad Neuenahr-Ahrweiler. Und Inhaber dieser Gästekarte genießen noch weitere Vorteile bei verschiedenen Einrichtungen und Aktivitäten. Denn neben der kostenlosen Nutzung des gesamten ÖPNV im Kreis Ahrweiler inklusive der Ahrtalbahn zwischen Ahrbrück und Remagen sowie auf der linken Rheinschiene von Brohl nach Rolandseck erhalten Gästekarteninhaber freien Eintritt in den Kurpark Bad Neuenahr und Ermäßigungen von mindestens Euro 2,50 bei zahlreichen Freizeitangeboten - und zwar im Freizeitbad TWIN, im Museum Roemervilla und in der Dokumentationsstätte Regierungsbunker, in der Spielbank Bad Neuenahr und im Waldkletterpark, bei Kellereibesichtigungen mit Weinprobe beim Ahrweiler Winzerverein oder bei der Dagernova Weinmanufaktur in Bad Neuenahr, bei Gästeführungen in Ahrweiler und Bad Neuenahr sowie bei Veranstaltungen der Heilbad Gesellschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler mbH im Kurpark. Die Gästekarte Bad Neuenahr-Ahrweiler ist der direkte Gegenwert für Gäste und Klinikpatienten in Bad Neuenahr-Ahrweiler, die seit 1. April einen Gästebeitrag in Höhe von Euro 2,50 (Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren zahlen Euro 1) pro Nacht zahlen. Bad Neuenahr-Ahrweiler hält für seine Gäste eine herausragende touristische Infrastruktur vor: Gepflegte Parks und Gärten, Flanierwege am sauberen Ahrufer, die illuminierte Stadtmauer in Ahrweiler, ein abwechslungsreiches Rad- und Wanderwegenetz, der neue AhrSteig und der Rotweinwanderweg sowie die beiden Tourist-Informationen in Ahrweiler und Bad Neuenahr sind nur einige Beispiele. Der Gästebeitrag hilft, einen Teil der touristischen Angebote zu finanzieren. Die rechtliche Verpflichtung zur Erhebung des Gästebeitrags ist zunächst auf den Stadtteil Bad Neuenahr beschränkt. Für die übrigen Stadtteile ist die Erhebung des Gästebeitrages vorerst freiwillig. Aufgrund der positiven Erfahrungen mit der freiwilligen Tourismusabgabe im Vorjahr und der zu erwartenden Gesetzesänderung durch die Landesregierung, die dann zur Erhebung des Gästebeitrags in allen Stadtteilen verpflichtet, geht von Seiten der Stadtverwaltung Bad Neunahr-Ahrweiler sowie des Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. die ausdrückliche Empfehlung an alle Beherbergungsbetriebe in der Stadt - unabhängig vom Standort des Betriebes - sich an der Tourismusfinanzierung in Bad Neuenahr-Ahrweiler zu beteiligen. „Die gesamte Stadt, unsere Stadt, ist glücklicherweise eine vom Tourismus stark geprägte Gemeinde. Der Bedarf an einer überdurchschnittlichen Infrastruktur, den wir hier für Gäste, Patienten und automatisch auch für Bürger vorhalten, ist allerdings auch mit einem hohen Kostenaufwand verbunden. Dass dieser - auch durch und für den Tourismus bedingte Aufwand - nicht allein vom Bürger bzw. den Gewerbetreibenden einer Kommune bestritten werden sollte, ist aus meiner Sicht und nach Meinung des Stadtrates richtig und wichtig. Insoweit sollte die Finanzierung der tourismusbedingten Aufwendungen zwingend auf breitere Schultern verteilt werden, was durch den Gästebeitrag erfolgreich umgesetzt werden kann“, erklärt Bürgermeister Guido Orthen nachdrücklich. Letztendlich profitieren alle Beteiligten von den Einnahmen des zweckgebundenen Gästebeitrags, denn die Stadt darf diese Einnahmen ausschließlich für Tourismus bedingte Aufwendungen verausgaben. Ein einladendes Stadtbild und eine breite Palette an Freizeitmöglichkeiten kommen schließlich Gästen und Bürgern zugute.

„Wir wollen die Gästekarte noch attraktiver machen“

Wenn auch die Gästekarte Bad Neuenahr-Ahrweiler bereits zum Start mit einem Pfund an Leistungen wuchern kann, so ist es dennoch erklärtes Ziel von Ahrtal-Tourismus-Geschäftsführer Andreas Wittpohl, dieses Marketinginstrument in den kommenden Monaten stetig weiterzuentwickeln.

„Wir wollen die Gästekarte noch attraktiver machen und mit weiteren Partnern und Leistungen im Ahrtal anreichern. Wir sind gespannt auf die Entwicklung in den kommenden Wochen und werden dabei gewiss einen Lernprozess durchlaufen, aus dem wir hilfreiche Erkenntnisse ziehen können“, so Wittpohl optimistisch. Ganz besonders wichtig ist dem Touristiker aber die Kooperation mit dem Verkehrsverbund RheinMosel (VRM) - insbesondere auch aus Umweltaspekten.

Stephan Pauly, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Rhein-Mosel (VRM) in Koblenz betont die einfache und unkomplizierte Anwendung der Gästekarte: „Der Übernachtungs- und Kurgast hat nach Ausgabe des Tickets für alle Nahverkehrsmittel innerhalb des Kreises Ahrweiler immer einen gültigen Fahrausweis in der Tasche. Und das für die Gesamtdauer seines Aufenthalts in der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler.“

Dass das Gästeticket im ÖPNV ein großer Erfolg wird, daran zweifelt Stephan Pauly keine Sekunde: „Schön wäre es, wenn jetzt auch andere Gemeinden im Kreis Ahrweiler nachziehen und sich der Gästekarte anschließen würden. Die Weichen haben wir gemeinsam mit der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler und dem Ahrtal-Tourismus gestellt.“

Nähere Informationen

Weitere Informationen erhalten Interessierte beim Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V., Hauptstraße 80 in Bad Neuenahr-Ahrweiler, Tel. (0 26 41) 91 71 - 0, E-Mail: info@ahrtaltourismus.de, www.ahrtal.de.

Ahrtal-Tourismus

Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.

Ellen Romeike aus Meerbusch, bereits zum zehnten Mal im Kurhotel Klement zu Gast, erhielt die erste Gästekarte. Foto: FIX

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