Sambia stand im Fokus der Projekttage der Höheren Berufsfachschule Sozialassistenz in Zusammenarbeit mit CARE-Deutschland
Gelungene Kombination von Unterricht, Spaß und sozialem Engagement
Bad Neuenahr. Mit viel Engagement und Spaß an der Sache haben die Unterstufen der Höheren Berufsfachschule Sozialassistenz im Rahmen der Schulprojektpartnerschaft der BBS Bad Neuenahr mit CARE-Deutschland ihren diesjährigen Projekttag für die Unterstützung von Existenzgründungen in Sambia durchgeführt. In der Schule wurden an diesem Tag Info-Stände mit Berichten über Sambia eröffnet sowie Info-Flyer ausgehändigt. Darüber hinaus haben die beiden Unterstufen in der Schule afrikanischen Kuchen und Speisen, frisch gebackene Waffeln und Crêpes, Sandwiches, „Fingerfood“, Fruchtcocktails und -spieße zum Verzehr angeboten. Zusätzlich hat in einem Info-Raum der Vertreter für Ehrenamt und Schulen von CARE-Deutschland, Thomas Knoll, über CARE und Sambia referiert. Hierzu fanden sich im Verlauf des Tages immer wieder kleine, angemeldete Gruppen ein, die die fremdartig anmutenden Bilder aus Afrika während des Referats über den Beamer bestaunten. Die Projekte sollten dazu dienen, Schülerinnen und Schüler der BBS und auch Menschen in Bad Neuenahr und Ahrweiler über Sambia und die Arbeit von CARE zu informieren und mit verschiedenen Aktionen Geld für die Unterstützung von CARE zu sammeln bzw. zu verdienen.
Viele Geschäftsleute in Bad Neuenahr und Umgebung hatten bereits im Vorfeld die einzelnen Projektgruppen mit der Spende von Brötchen, Baguettes, Früchten u.a. gesponsert. Dank der regen Teilnahme und dem ausgesprochen guten Appetit zahlreicher Lehrer und Schüler sowie der großzügigen Spendenbereitschaft vieler Bürger in Bad Neuenahr-Ahrweiler, konnte innerhalb weniger Stunden eine Spendensumme von 1028,85 Euro für das Hilfsprojekt von CARE in Sambia erzielt werden. Die Hilfsorganisation „CARE“ unterstützt im Osten Sambias mit einem Wirtschaftsprojekt die Bekämpfung von Armut und die Förderung nachhaltiger Existenzen. Dies geschieht durch Schulungen über Geldverwaltung und Investitionen sowie durch die Vermittlung von Wissen über Viehhaltung, Weizenanbau und dessen Saatgut, welches für die arme Bevölkerung Sambias von großer Bedeutung ist. Organisator und Projektleiter dieses dritten alljährlich stattfindenden „Sambia-Tages“ war der Klassen- und Fachlehrer Ingo Troschke. Im Rahmen des für die Höheren Berufsfachschulen obligatorischen Unterrichtsfachs „Projektmanagement“ konnten die Schülerinnen und Schüler zeigen, was sie gelernt hatten. Anschließend muss jeder Schüler sein Projekt ausführlich in einer strukturierten Projektmappe dokumentieren und reflektieren. Dies stellt für Ingo Troschke eine optimale Übung für das in der Oberstufe geforderte Abschlussprojekt, das ein Drittel der Endnote des wichtigen Fachs BBU (Berufsbezogener Unterricht) ausmacht, dar. „Eine gelungene Kombination von Unterrichtsinhalten, Spaß und sozialem Engagement, die auch zwei Schülerinnen in Tierkostümen in der Innenstadt als Spendensammlerinnen bewiesen.“
Mit viel Engagement und Spaß an der Sache ging es beim „Sambia-Tag“ zu.
