Frau und Kultur
Geschichte der Hebammenwesens
Vortrag am 11. Juli
Bad Neuenahr. Im Rahmen der medizinhistorischen Vortragsreihe beleuchtet der Vortrag über die „Geschichte des Hebammenwesens“ Schwangerschaftsbetreuung, Geburtshilfe und Wochenbettbetreuung von den ersten Zeugnissen im dritten vorchristlichen Jahrtausend bis heute. Wurde geburtshilfliches Wissen zunächst bis auf wenige Ausnahmen – zu nennen sind hier vor allem Soranos von Ephesos und Aulus Cornelius Celsus – mündlich tradiert, existierten ab dem 12. Jahrhundert Standardlehrwerke. Die ersten Hebammenordnungen wurden bereits im 15. Jahrhundert verfasst, aber erst 300 Jahre später entstanden Hebammenschulen und Entbindungskliniken. Die Entstehung der akademischen Geburtsmedizin stellte die Hebammen schließlich vor neue Herausforderungen. Neben dem Entstehungsweg des heutigen Berufs werden auch berühmte historische Hebammen wie Marie-Louise Bourgeois, Hebamme am französischen Königshof, und Justine Siegemund, die „Königliche Preußische und Chur-Brandenburgische Hof-Wehe-Mutter“, vorgestellt.
Weitere Infos:
Zu diesem Beamer-Vortrag der Referentin Sarah Behr M.A. lädt der Deutsche Verband Frau und Kultur e.V. Bad Neuenahr-Ahrweiler am Dienstag, 11. Juli, 15.00 Uhr ein. Treffpunkt: Hotel Krupp, Bad Neuenahr, Poststraße 4. INFO: Anke Linsa, Tel. (0 26 43) 90 02 40 oder Elisabeth Odekerken (0 26 41) 25 58 6 und www.frau-und-kultur.de - Mitglieder und Interessierte sind herzlich willkommen.
