Politik | 28.03.2013

Kein weiteres Gewerbegebiet

Gesunde Eigenständigkeit für eine Dorfgemeinschaft

Ein klares „NEIN“ zum Baugebiet zwischen Heimersheim / Green und Ehlingen

Heimersheim. Ein klares „NEIN“ zum Baugebiet zwischen Heimersheim / Green und Ehlingen: Dort ein neues Baugebiet auszuwerfen hätte nur negative Auswirkungen für die Bürger aus Heimersheim und Ehlingen!

Christoph Scheuer (SPD), Ortsbeiratsmitglied in Heimersheim/Ehlingen, befürchtet, dass ein solches Bauland nur zu Steuererhöhung, Mietdumping, Leerstand, Verkehrskollaps und sinkender Lebensqualität führt.

Warum?

„In unserer Kreisstadt fehlt schon seit Jahren ein nennenswerter Einwohnerzuwachs. Daraus schließt Scheuer, dass es auch keinen großen Bedarf an neuem Bauland gibt. Dagegen spricht auch die hohe Zahl noch freier Bauflächen von derzeit etwa 700. Da alle neuen Baulandflächen mit Strom und Wasserleitungen versorgt werden müssen, steigt die Zahl der Anschlüsse und somit auch die Meterzahl des Versorgungssystems. Diese Kosten werden auf die Allgemeinheit umgelegt und jeden von uns in unterschiedlichsten Formen treffen.

Zum einen ist die geplante Alterssicherung mittels Mieteinnahme gefährdet. Ein Überangebot an Mietwohnungen bei zusätzlich demografischem Einwohnerschwund senkt nicht nur die Mieten sondern auch die Werte der Mietobjekte. Werte, die hier vor Ort durch Arbeit und Fleiß geschaffen wurden, dürfen nicht leichtsinnig durch falsche politische Entscheidungen vernichtet werden.

Ein anderes Kriterium hat Ehlingen zu befürchten. Schon jetzt leidet man dort unter Lärm und ansteigendem Verkehr, bei Lückenschluss der B266 wird der Geräuschpegel noch intensiver und anhaltender sein. Außerdem ist der Ortsteil schon jetzt in drei Richtungen eingeschlossen, nun soll auch noch die einzig freie Seite durch ein Gewerbe- und Wohngebiet verbaut werden.

Lärmpegel und Schadstoffbelastung steigt auch dann, wenn „nur“ ein Gewerbegebiet entstehen sollte. Die Anbindung an das Gebiet muss entweder durch Ehlingen oder durch Heimersheim erfolgen. Scheuer will den dörflichen Charakter der Orte beibehalten wissen. Auch ein ganz profaner Grund wie, dass kein Zebrastreifen auf einer Kreisstraße sein darf, wird bei steigendem Gewerbeverkehr die Überquerung für Senioren und Kinder noch gefährlicher machen. Die SPD fordert schon seit Jahren einen Zebrastreifen zum Kinderspielplatz im Bülland, der bis heute nicht realisiert werden konnte.

Es spricht also Vieles gegen ein Baugebiet zwischen Ehlingen, Heimersheim und Green. Diese drei Stadtteile sollten nicht aus politischen und monetären Gründen zu einem Stadtteil zusammenwachsen müssen. Hier ist Feingefühl gefragt. Eigenständigkeit ist für eine gesunde Dorfgemeinschaft wichtig. Diese sollte nicht zerstört werden.

Zudem ist weder Ehlingen noch Heimersheim für Schwerkraftverkehr ausgelegt. Die beiden Ortskerne sind Kleinode mit alter Kultur, die nicht weiter belastet werden sollten.“

„Dies sind nur einige Punkte, die gegen das geplante Wohn- und Gewerbegebiet in Heimersheim / Ehlingen / Green sprechen“, so Christoph Scheuer (SPD).

Pressemitteilung

SPD Heimersheim

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