SPD sieht hohen Stellenwert in der Investitionsplanung
Haushalt stellt erste Mittel für Hochwasserschutzkonzept bereit
Grafschaft. Die Gemeinde Grafschaft hatte auf Antrag der SPD beschlossen, dass für die gesamte Grafschaft ein Hochwasserschutzkonzept erstellt werden soll. Im Haushalt 2015 sind hierfür bereits erste Mittel eingestellt worden. In einem ersten Schritt referierte nun im Bau- und Planungsausschuss der Gemeinde Barbara Manthe-Romberg vom Informations- und Beratungszentrum Hochwasservorsorge Rheinland-Pfalz zu den Möglichkeiten einer effektiven Prävention, sowohl im öffentlichen wie auch im privaten Bereich. Gerade im Bereich der privaten Vorsorge gegen Überschwemmungsschäden durch Starkregenereignisse ist noch erhebliches Gestaltungspotenzial offen. Dies soll nun durchentsprechende Informationsveranstaltungen in Form von Bürgerversammlungen in den einzelnen Ortsbezirken offengelegt werden.
„Wir sind auf Gemeindeebene mit drei Regenrückhaltebecken auf einem guten Weg. Es muss aber über ein Ingenieurbüro berechnet werden, ob bei zunehmender Versieglung von Flächen wie der Ansiedlung von Haribo, neuer Baugebiete, dem FOC usw. nicht weitergehende Schutzmaßnahmen erforderlich sein werden. Dies zu untersuchen, wird auch Bestandteil dieses Konzeptes sein“, so die Grafschafter Sozialdemokraten. „Sobald uns die Ergebnisse des Ingenieurbüros vorliegen und wir wissen, welche Maßnahmen erforderlich sind, müssen wir sehen, was zeitlich, wirtschaftlich und organisatorisch machbar ist. Es wird Maßnahmen geben, die auch ohne viel Geld umgesetzt werden können. Wenn die genaue Analyse aufzeigen sollte, dass wir über das bestehende Maß hinaus Mittel für einen verbesserten Hochwasserschutz bereitstellen müssen, wird das für die SPD einen besonders hohen Stellenwert bei der Investitionsplanung haben. Neben Investitionen für Schulen und Kindergärten hat der Hochwasserschutz für uns Sozialdemokraten eine wichtige Bedeutung“, so Udo Klein, Vorsitzender des SPD Grafschaft.
Pressemitteilung der
SPD Grafschaft
