Jahresabschluss bei den Altenahrer „Steinbeißern“
Immer für die Gemeinde im Einsatz
Ehrenamtliche Arbeitsgruppe auch hat im vergangenen Jahr wieder wichtige Projekte gestemmt
Altenahr. Ein arbeitsreiches Jahr im ehrenamtlichen Einsatz für die Gestaltung ihres Heimatortes Altenburg sieht für die Freiwilligen der Arbeitsgruppe „Steinbeißer“ so aus, dass viele Tonnen Steine bewegt werden und auch viel Schweiß die Stirn herunterläuft. Das Jahr 2014 war wieder ein Jahr, von dem die Freizeitarbeitsgruppe beim gemütlichen Beisammensein Abschied nahm und die Arbeiten nochmals Revue passieren ließ.
Da wurde das Dach der Maternuskapelle ausgebessert, Blumenkübel vor der Maternusrast renoviert und neu gestaltet sowie der Vorplatz gepflastert und mit einer eigens angefertigten Sitzgelegenheit ausgestattet. Außerdem wurde der Blick auf eine alte Weinkelter an der Maternusrast gelenkt, die allerdings erst einmal in mühevoller Kleinarbeit zerlegt, sandgestrahlt, neu gestrichen und dann an Ort und Stelle von den Steinbeißern wieder zusammengebaut werden musste. Hier stellte die Aktion „Vor Ort“ des RWE den finanziellen Rahmen, ohne den es die Maternusrast jetzt so nicht geben würde. Mit der Überarbeitung des Wegs zur Kapelle, der erst im vergangenen Jahr neu angelegt wurde und nun Schwachstellen zeigte, endete jetzt das Arbeitsjahr für die ehrenamtlichen „Steinbeißer“.
Neben den Neuerungen gehört das ganze Jahr über Pflege und Erhalt der Objekte, die der Ortsverschönerung dienen, zu den Aufgaben, und da haben die Steinbeißer bisher Enormes geleistet.
Der Blick richtet sich bereits ins neue Jahr, für das die Sanierung des „Kleepäädchens“ ins Auge gefasst wurde. Dabei soll durch eine Neugestaltung des Wegs mit Pflaster auch bei schlechtem Wetter die Möglichkeit geschaffen werden, das „Päädchen“ zu benutzen. Die Steinbeißer würden sich freuen, wenn sie auch im nächsten Jahr wieder auf die Unterstützung der Ortsbevölkerung zählen könnten. „Hilfe ist jederzeit willkommen, auch wenn es in Form von Spenden ist“, so der Aufruf der Ehrenamtlichen, da die Maßnahmen auch mit Kosten verbunden sind.
Für Bürgermeister Rüdiger Fuhrmann war es an der Zeit, sich seitens der Ortsgemeinde Altenahr nicht nur verbal zu bedanken, sondern zwei „Steinbeißer“ mit einer Dankurkunde der Gemeinde Altenahr zu würdigen. Das bedeute aber nicht, dass nicht alle aus der engagierten Truppe diese Ehre verdient hätten, so Fuhrmann, als er Rudolf Gasper und Heinrich Rauch die Dankurkunden überreichte.
Rudolf Gasper gilt als der „Motor“ der Steinbeißer. Er ist sozusagen der Chef und regelt das Organisatorische, von der Bestellung der Materialien bis hin zu den Finanzen, bei denen er stets den Überblick behält. Da er auch einen Traktor besitzt, karrt er oft die größeren und schweren Sachen heran, bevor der Rest der Steinbeißer zum Arbeitseinsatz erscheint. So steckt er mit seinem Elan und seinem Ehrgeiz die ehrenamtliche Truppe immer wieder auf ein Neues an, weiter an der Verschönerung von Altenburg zu arbeiten.
Heinrich Rauch ist der Senior der Truppe. Er kommt nie ohne Werkzeug, hat immer alles am Mann, insbesondere Schlüssel. Er ist ein „Steinbeißer“, auf den man sich hundertprozentig verlassen kann. Auch achtet er darauf, dass alle bei der Arbeit zu bestimmten Zeiten Pausen einlegen und den Flüssigkeitsverlust ausgleichen. Neben der Arbeit bei den Steinbeißern engagiert sich der rüstige Rentner das Jahr über bei der Pflege des Dorfplatzes, für den er die Zuständigkeit übernommen hat.
