Mit Europaprogramm Erasmus+ „JUGEND IN AKTION“ Grenzen überwinden
Internationale Jugendbegegnung Mártély und Altenahr
Altenahr. Seit vielen Jahren besteht die Partnerschaft zwischen der Verbandsgemeinde Altenahr und der Gemeinde Mártély in Süd-Ungarn, die auch dieses Jahr schon durch eine Schülerbegegnung und den Besuch einer Delegation erlebbar war. Das Europaprogramm Erasmus+ „JUGEND IN AKTION“, ermöglicht es nun den jungen Menschen zwischen 14 und 30 Jahren einen weiteren Meilenstein der Begegnung anzubieten. Nachdem das veranstaltende Jugendbüro vor einigen Wochen eine Zusage für die Zuschussmittel erhalten hatte, konnte nun konzentriert und engagiert an dieser interkulturellen Jugendbegegnung gearbeitet werden. Im August fahren die deutschen und ungarischen Jugendlichen mit einem Betreuungsteam aus Deutschland und Ungarn nach Lubmin an die Ostsee, wo das Eintauchen in die andere Kultur, Diskussionen über zukünftige Zusammenarbeit und die Anerkennung informalen und non-formalen Lernens im Vordergrund steht. Durch die starke Mitfinanzierung von Erasmus+ wurde es möglich, die Teilnehmerbeiträge, sowohl für deutsche, als auch ungarische Teilnehmer zu senken, was es auch Jugendlichen mit geringeren Möglichkeiten, die finanziell und wirtschaftlich oder auch sozial benachteiligt sind, an der Aktion teilzunehmen. Besonders integriert in diese Aktion ist das Projekt Zukunftswerkstatt, bei dem im Hinblick auf „Jugend in Europa 2034“ eine Reflektion erstellt wird und ein Ausblick auf zukünftige gemeinsame Aktionen gewagt wird. Außerdem bietet das Projekt die Möglichkeit des Erwerbs eines europäischen Zertifikat (Youthpass) zu dem Thema „Lernen lernen“. Doch vorher müssen sich die jungen Menschen aus den beiden Nationen erst einmal kennenlernen und sich öffnen. Bereits am Donnerstag, 14. August, treffen die Ungarn in Altenahr ein, wo sie in Gastfamilien untergebracht werden. Die nächsten beiden Tage bestehen aus einem abwechslungsreichen Vorprogramm. Nach der Fahrt an die Ostsee feiern alle Teilnehmer gemeinsam mit geladenen Gästen aus Politik, Institutionen und Vereinen den Abschluss der Jugendbegegnung und den Abschied der ungarischen Gäste, die am frühen Samstag in die Heimat zurück fliegen werden.
