CDU-Stadträte und Ahrweiler Ortsvorsteher freuen sich über den Kreisel am Niedertor
Investition in Sicherheit und Zukunft
Situation und Beschilderung werden neu geordnet
Kreisstadt. Einstimmig stimmte die CDU im Stadtrat von Bad Neuenahr-Ahrweiler am vergangenen Montag für die Einrichtung eines Kreisels am Niedertor, auf den die Ahrweiler Bevölkerung schon viele Jahrzehnte warten muss. Ebenso ist die CDU aber tief enttäuscht über das Abstimmungsverhalten der Grünen im Stadtrat, die einstimmig in ihrer Fraktion den Bau des Kreisels ablehnten. Jedoch möchte die CDU hier nicht auf die Grünen schimpfen, sondern vielmehr dass Ortsbeiratsmitglied Gerhard Friedrichs (Bündnis 90/Die Grünen) loben, welcher dem Vorhaben seine Zustimmung erteilte. Die CDU wäre froh, wenn sein Beispiel auch in seiner Stadtratsfraktion Beachtung gefunden hätte. Ebenso lehnte der Vertreter der Wählergruppe Jacobs und SPD-Ortsbeirats- und Stadtratsmitglied Werner Jahr den Bau des Kreisels vor dem Niedertor und so eine für Ahrweiler verkehrstechnisch wichtige Maßnahme ab. Jahr sah es als überflüssig an, an dieser Stelle einen Kreisel zu errichten und kritisierte die eigene SPD-Landesregierung, hier Mittel zu verschwenden, anstatt sie in die Ausbesserung von Straßen zu investieren. „Eine vollkommen unverständliche Entscheidung“, so Peter Ropertz, CDU-Stadtratsmitglied, „wenn man bedenkt, dass erst im vergangenen Jahr an dieser Stelle ein tragischer Unfall mit tödlichem Ausgang zu verzeichnen war.“ Mehrheitlich kann somit der Kreisel realisiert werden und bei entsprechenden Witterungsverhältnissen kann diese Baumaßnahme bis zum Jahresende noch abgeschlossen werden. Der Stadtrat stimmte ebenso zu, die aus den Reihen des Ortsbeirates und des Bauausschusses gemachten Anregungen mit in die Planungen einzubeziehen. So der Vorschlag einer Kettenabsperrung auf der Bossardstraße zu errichten, um den Fußgängerverkehrsfluss auch über den bereits bestehenden Zebrastreifen zu lenken. Gleichzeitig prüft die Verwaltung gemeinsam mit dem LBM die jetzt geplante Überquerungshilfe der Friedrichstraße auch weiterhin in Form eines Zebrastreifens zu realisieren. „Die Gespräche mit dem LBM und die guten Kontakte der Stadtverwaltung Bad Neuenahr-Ahrweiler tragen nun Früchte und es gelte, allen Dank zu sagen, die sich hier für dieses Projekt eingesetzt haben“, so Peter Diewald, stellv. Ortsvorsteher und Stadtratsmitglied „eine echte Investition in die Sicherheit und Zukunft von Ahrweiler“.Pressemitteilung
CDU Bad Neuenahr-Ahrweiler
