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„Jaade Porz“ - Schönes für drinnen und draußen
Gärtnerei Wershofen öffnete beim 25-jähriges Jubiläum an zwei Tagen ihre Türen
Ahrweiler. „Wo finde ich die denn die Fleißigen Lieschen? Wo die Orchideen?“, Kann man diese Clematis im Pflanzkübel ziehen?“ oder „Welche Krankheit hat meine Pflanze?“ - viele Fragen hatte die Familie Wershofen und ihr Team auf dem Gelände ihres Gärtnerei-Fachbetriebes in der Roesgenstraße 1 zu beantworten. Auch dieses Jahr hatten sie wieder zum bundesweit stattfindenden „Tag der offenen Gärtnerei“ eingeladen, den die Firma Wershofen fortan nur noch kurz und prägnant „Jaade Porz“ nennen möchte. In Scharen kamen Hobbygärtner und Familien mit Kindern in die Gärtnersiedlung unweit des Klosters Calvarienberg. Weit mehr als eine Randerscheinung: Den Fachbetrieb gibt es schon seit 25 Jahren - und das Jubiläum wurde gleich mitgefeiert.
An beiden Ausstellungstagen gab es für die Gäste viele Neuheiten zu entdecken. Neben den seit vielen Jahren beim Endabnehmer beliebten Geranien, Petunien oder Rosen, die in allen Farben leuchteten und in zartem Rosa, Weiss oder in kräftigen Rot- und Blautönen zum Kauf einluden, wurde auch die „Balkonpflanze des Jahres“, der so genannte „Mitternachtstraum“, erstmals vorgestellt. Der Sommerblüher in Blau war der neue Star der zweitägigen Gärtnereiausstellung und hatte gleich mehrere Fans: „Die Blume gefällt mir wirklich gut“, meinte ein Gast aus Bad Neuenahr.
„Passt gut auf unsere Terrasse“, sagte ein Mann aus Walporzheim. Aber nicht nur Pflanzen standen im Mittelpunkt: Die Firma Wershofen nutzte die Gelegenheit, um ihr breites Leistungsspektrum vorzustellen. Denn neben der Gärtnerei mit Produktion und Verkauf gehört auch der Garten- und Landschaftsbau zu den Kerngebieten des Fachbetriebes aus Ahrweiler. In einem Zelt konnten die Besucher sehen, wie aus einer ersten Zeichnung am Ende ein hübsch gestalteter Garten wurde. An anderer Stelle fiel eine breite Palette an rostigen Garten-Kunstwerken und Dekosteinen für Haus und Garten ins Auge.
Ralf Wershofen erklärte: „Uns ist es besonders wichtig, heimische Natursteinarten bei der Gartengestaltung vorzuschlagen.“
Von zu Hause mitgebrachte Pflanzenstücke konnten vom „Pflanzendoc“ Peter Hoffmann auf Schädlinge und Krankheiten überprüft werden - Behandlungstipps inklusive. Koi-Fische schwammen in einem Becken, während Teichbesitzer ihr Wasser einer Analyse unterziehen konnten.
Genussvoll ging’s an einem anderen Stand zu: In der „Manufaktur der Genüsse“ luden fruchtige Aufstriche, köstliche Chutneys und besondere Delikatessen zum Probieren ein. Besonderes Markenzeichen: Sämtliche verarbeitete Früchte kommen aus privaten Gärten des Ahrtals und der Grafschaft. Mit „Schönem für drinnen und draußen“ lockte Ruth Lehnen mit „Wohlfühlfaktor“ und bei „Kockerols“ gab es Dekorationen für das Gartenzuhause. Sehenswert: Kolja Schäfers Bilder. Er malte „live“ und „in Farbe“. Bei aufmerksamer Bewirtung mit Kaffee, Kuchen, Würstchen und Wein aus dem Weingut Kurth informierten die Mitarbeiter über neue Trends und Entwicklungen in der Pflanzenproduktion. Auf 5000 Quadratmetern Verkaufsfläche konnte man vieles entdecken. Froh über das Besucheraufkommen zeigte sich Ralf Wershofen: Trotz weniger frühlingshafter Temperaturen hätten zahlreiche Gäste den Weg zur „Jaade Porz“ gefunden. Spannung herrschte am Schluss bei der Ziehung der Gewinner einer Tombola: Burgundia Carolin Groß zog die Gewinner und über einen Rasenmäher darf sich Frank Flohe freuen. Einen 100-Euro-Warengutschein erhielt Elfriede Arlt; für 50 Euro darf Dagmar Schumann einkaufen.
