Bürgermeister Orthen hat jetzt einen Fanschal
Jeckediz boten ein Konzert der Extraklasse
- Die Konzerthalle platzte aus allen Nähten-
Bad Neuenahr. Zwei bestens aufgelegte Jeckedize und vier Männer, die nicht nur „Fründe“, sondern vor allem wahre Instrumentenvirtuosen sind, brachten kürzlich rund 600 Gäste in der damit restlos ausverkauften Konzerthalle im Kurpark regelrecht zum Toben. Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr bot das Duo Jeckediz - alias Dirk Schoenmackers und Andreas Hoss - in verstärkter Besetzung wieder ein abwechslungsreiches, karnevalistisch geprägtes Konzert, ganz getreu dem Motto „Für et Hätz un für ze fiere“. Wenige hielt es auf den Sitzen, als die beiden Vollblutmusiker der Menge mit kölschen Stimmungskrachern und Eigenkompositionen einheizten. Das gefiel auch Bürgermeister Guido Orthen, der prompt in die Riege der Jeckediz-Fangemeinde aufgenommen wurde - samt neu gewonnenem Fanschal in knalligem rot. Im selbst ernannten „Gürzenich des Ahrtals“ wurde geschunkelt und getanzt, was das Zeug hielt. Textsicher gab sich das Publikum von Anfang bis Ende: Die Geschichten von der „Kaffeebud“, dem „Bickendorfer Büdchen“ oder den „Jecken am Ring“ waren jedem ein Begriff und animierten zum Mitsingen.
Neben Eigenkompositionen wie dem schmissigen „Latte Macchiatto“ und dem tanzbaren „Nie im Leeve“ spielten Jeckediz und Band besonders viele Klassiker der Bläck Fööss. Und das kommt nicht von ungefähr: Denn für die beiden „Extrem-Südkölner“ ist im vergangenen Jahr ein großer Traum in Erfüllung gegangen, als sie zusammen mit ihren Vorbildern im Rahmen des Junggesellenjubiläums in Heimersheim gemeinsam „En unsrem Veedel“ singen durften.
Zum Abschluss des Konzerts wurde es eng auf der Bühne: Gemeinsam mit dem Chor „Unterwegs“ präsentierten Dirk und Andreas den Song „Met de Fööss durch et Leeve“, der unmittelbar nach dem Auftritt mit den Bläck Fööss entstanden war.
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