24 Jahre im Dienst des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr:
Caritas-Geschäftsführer Richard Stahl wurde verabschiedet
aus Bad Neuenahr-Ahrweiler
Lantershofen. Nach fast 24 Jahren im Dienst des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr e. V. wurde Richard Stahl am 24. April in den Ruhestand verabschiedet. Im Anschluss an einen gemeinsamen Wortgottesdienst in der Kirche Lantershofen, geleitet von Domkapitular Benedikt Welter, fand im dortigen Winzerverein die anschließende Feierstunde statt.
Moderiert von Christian von Wichelhaus, ebenfalls Geschäftsführer des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr e. V., und musikalisch begleitet von Lulo Reinhardt, Schirmherr der Caritas-Stiftung Rhein-Mosel-Ahr, richteten einige Gäste ihre Grußworte an den scheidenden Geschäftsführer Stahl. Neben Dr. Alexander Saftig, Vorsitzender des Caritasverbandes und Horst Gies, 1. Kreisbeigeordneter des Landkreises Ahrweiler, wandte sich auch Christoph Wutz, Diözesan-Caritasdirektor, an Richard Stahl. Wutz ging unter anderem auf die Weiterentwicklung der Dienste und Angebote in Stahls Dienstzeit ein, die immer das Ziel hatten, „zeit- und bedarfsgemäß“ zu sein. Zentrales Leitmotiv sei dabei die Sozialraumorientierung gewesen aus der heraus beispielsweise die Tafel Ahrweiler entstand. Wutz bedankte sich abschließend für die „lange, engagierte und verlässliche Tätigkeit als Caritas-Geschäftsführer“.
Die Vorsitzende der Mitarbeitervertretung, Martina Pickhardt, überbrachte Dank und Abschiedsworte im Namen aller Mitarbeitenden. Für das diözesane Direktoren-Kolleg sprach Winfried Wülferath die besten Wünsche für die Zukunft aus. Richard Stahl wird nach seiner aktiven Tätigkeit als Geschäftsführer seine langjährigen Erfahrungen aus der sozialen Arbeit als Lehrbeauftragter an der Katholischen Hochschule NRW an junge Menschen weitergeben. Demnach stand die Feierlichkeit unter dem Leitmotiv „Abschied – Aufbruch zu Neuem“.
In seinen Abschiedsworten erinnerte Richard Stahl sich an seine Anfänge im Caritasverband und hob besondere Ereignisse aus seiner Dienstzeit hervor. Besonders geprägt habe ihn die Flutkatastrophe im Ahrtal im Jahr 2021. In diesem Zusammenhang bedankte er sich bei allen Kooperationspartnern, den Vertreterinnen und Vertretern aus der Politik sowie den Mitarbeitenden des Caritasverbandes: „Wir konnten in dieser Situtation für uns ein Licht am Ende des Tunnels ausmachen, weil wir das alles miteinander gemacht haben“, unterstrich er dabei. Mit Blick auf seine gesamte Dienstzeit bei der Caritas resümierte er „Ich habe mein Bestes getan, es war mir eine Ehre, mit euch und Ihnen allen zusammen zu arbeiten.“
Die Feierlichkeit klang bei einem Imbiss und guten Gesprächen aus.
