Kunstprojekt fand in Altenburg seinen krönenden Abschluss mit einer Open-Air-Ausstellung
„Jedem Kind seine Kunst“
Altenburg. Mit gleich drei bewilligten Anträgen, zum vom Land Rheinland-Pfalz geförderten Projekt „Jedem Kind seine Kunst“, fand das Kunstprojekt jetzt auf der Wiese zwischen der Grundschule Altenahr und dem pro Büro für Jugendarbeit der Verbandsgemeinde Altenahr seinen Abschluss. Das Projekt war ausgerichtet, den Schülerinnen und Schülern in der Nachmittagsbetreuung der Grundschulen innerhalb der Verbandsgemeinde Altenahr Kunst in der freien Entfaltung zu vermitteln.
Zu Besuch auf den Burgen
In der Obhut der heimischen Künstler Gudrun Näkel aus Dernau, Rainer Hess aus Mayschoß und Wolfgang Kutzner aus Staffel fanden die jungen Künstler schnell Interesse an Leinwand, Farbe und Pinsel. Zuerst einmal wurde das Thema mit „Sehen, malen, ausstellen, unsere Burgen aus Kinderaugen“ bestimmt und in den drei Grundschulen in Ahrbrück, Altenahr und Dernau in der Nachmittagsbetreuung mit den Schülerinnen und Schülern sowie den Betreuerinnen besprochen. Insgesamt hatte das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur für die betreuenden Bereiche der „Denntal-Dachse“ Grundschule Ahrbrück, „Rappelkiste“ Grundschule Altenahr und „Dschungelkids“ Grundschule Dernau je Projekt für die drei Künstler 60 Schulstunden, also je Künstler 20 Schulstunden bewilligt und das alles mal drei. Eine gute Voraussetzung für Künstler und Schüler das Projekt gemeinsam anzugehen. Da stand zuerst einmal der Besuch der beiden ausgesuchten Burgen mit der Burgruine Are in Altenahr und der Kreuzburg in Kreuzberg, dem Familiensitz der von Boeselager auf dem Programm. Begeistert zeigten sich die Kinder von Freifrau Praxedis von Boeselager, die gerne die Burgtüren öffnete und den jungen Künstlern Einblicke ins Burgleben gewährte. Nachdem Skizzen angefertigt waren ging es in den Betreuungsräumen der Grundschulen auch schon zur Sache und so entstanden auf großformatigen Leinwänden mit Acrylfarben gemalte Burgenbilder. Rund 35 Kinder waren in das Projekt der drei Grundschulen eingebunden und konnten sich frei und ohne den schulischen Leistungsdruck ganz den Bildern widmen, da es ja zum Schluss auch keine Benotung gab. Dafür ernteten die jungen Künstler bei der Ausstellung lobende Worte. Das begeisterte natürlich die Schülerinnen und Schüler und sie bedankten sich recht herzlich für die Betreuung bei den drei Künstlern, dem Jugendpfleger Werner Söller und Bürgermeister Achim Haag, die mit den Förderanträgen das Projekt erst möglich gemacht hatten. Der Dank der Kinder ging auch an Freifrau von Boeselager sowie ihre Betreuerinnen in der Nachmittagsbetreuung.
Bilder schmücken Wände
Da nicht alle Bilder ihren Platz in den Räumen der Grundschulen finden können werden einige zukünftig auch die Kinderzimmer zu Hause schmücken. Für die Eltern und Gäste war es ein tolles Erlebnis, die Kreativität der Kinder zu erleben und zu sehen, was sie auf die Leinwände gebracht hatten. Für die Künstler war es bestimmt auch eine tolle Erfahrung, die Schülerinnen und Schüler ein Stück auf dem Weg der Bildenden Kunst begleitet zu haben.
Die Schülerinnen und Schüler bedankten sich recht herzlich für die Betreuung bei den drei Künstlern, dem Jugendpfleger Werner Söller und Bürgermeister Achim Haag, die mit den Förderanträgen das Projekt erst möglich gemacht hatten.
