Allgemeine Berichte | 14.11.2015, 12:46 Uhr

Flüchtlingsnetzwerk Bad Neuenahr-Ahrweiler

Jeder braucht Freude, Zeit und ein Lächeln

Das gesamte Team des Flüchtlingsnetzwerk informierte alle Interessierten Zuhörer. privat
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Bad Neuenahr-Ahrweiler. Gemeinsam informierten kürzlich das

Flüchtlingsnetzwerk Bad Neuenahr-Ahrweiler mit ihrer ersten Vorsitzenden Heike Krämer-Resch, Buchautorin Mirveta Mirkalj, der Vorsitzende der Ökumenischen Flüchtlingshilfe Rhein-Ahr e. V, Werner Rex und die 26 Klassensprecherinnen, der Realschule Calvarienberg zur Flüchtlingssituation. Dieses Gespräch war auf Wunsch der Schülerinnen anberaumt worden, die sich Anregungen zur Kontaktaufnahme und Hilfe holen wollten. Der junge Syrer, Mohamad Loulou, seit neun Monaten in Deutschland und mit schon fast bewundernswerten Deutschkenntnissen, stand den Schülerinnen Rede und Antwort und schilderte in ergreifenden Einzelheiten von seinem Irrweg durch Europa nach Deutschland. Er wurde dabei von der aus Palästina stammenden und danach in Libyen lebenden Heba Abdelhamid Najm unterstützt. Spannend waren auch die Ausführungen von Mirveta Mrkalj-Durben, die mit ihrem Buch die Erinnerungen an Verbrechen und an die Zivilopfer, die grausam ermordet wurden, vor der Vergessenheit bewahren möchte. Des Weiteren erfuhren die Schülerinnen viel Wissenswertes von der Arbeit des Flüchtlingsnetzwerks Bad Neuenahr-Ahrweiler, dessen Mitglieder „Türöffner“

für die Flüchtlinge in der Gesellschaft sein wollen. Es wurde klar, dass es nicht viel braucht, um als Begleiter aktiv zu werden. Notwendig sei Freude am Umgang mit Menschen und Kulturen und etwas Zeit und, wie Mohamad Loulou abschließend sagte, ein Lächeln. Mit der abschließenden Frage der ersten Vorsitzendenden des Flüchtlingsnetzwerkes Bad Neuenahr-Ahrweiler, Heike Krämer-Resch, was die Klassensprecherinnen auf einer Flucht mitnehmen würden, brachte sie die Calvarienberg-Schülerinnen in große Verlegenheit. Ihnen wurde ansatzweise bewusst, mit welchen Problemen Familien auf der Flucht zu kämpfen haben. Weitere Infos unter: www.fluechtlingsnetwzerk-bn-aw.de

Das gesamte Team des Flüchtlingsnetzwerk informierte alle Interessierten Zuhörer. Foto: privat

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