Gemeinsame Löschübung der Jugendfeuerwehren der Verbandsgemeinde Altenahr
Kleine Burg brannte lichterloh
Ahrbrück. Nach der erfolgreichen gemeinsamen Übung der Jugendfeuerwehren im vergangenen Jahr hatte die Feuerwehrjugendbeauftragte der Verbandsgemeinde Altenahr, Pia Kreuer, wieder zur gemeinsamen Übung nach Ahrbrück eingeladen. Insgesamt gibt es sechs Jugendfeuerwehren in der Verbandsgemeinde Altenahr, die bei den Feuerwehren Kesseling gemeinsam für Ahrbrück und Kesseling, Hönningen, Krälingen, Dernau, Lind und Kalenborn zum Feuerwehrnachwuchs ausgebildet werden. Allerdings waren es am Samstagnachmittag nur die drei Jugendfeuerwehren aus Kesseling, Hönningen und Krälingen, die zur Übung ausrückten, da die anderen verhindert waren.
Im Ortsteil Brück hatten die Wehrmänner der beiden Löschgruppen von Ahrbrück mit dem Löschgruppenführer René Weingarz und Jan Claesgens von der Löschgruppe Brück bereits eine kleine Burg aus dem Straßenkarneval aufgestellt, präpariert und schließlich kontrolliert entzündet, so dass der Feuerwehrnachwuchs anrücken konnte. Da es nur die drei Jugendfeuerwehren aus Krälingen mit dem Löschgruppenführer und Jugendwart Markus Lanser sowie aus Hönningen mit ihrem Ausbilder und Betreuer Josef Steinbrecher und aus Kesseling der Feuerwehrnachwuchs mit der Jugendwartin Pia Kreuer waren, passte es die drei typischen Wasserförderungen auszuwählen, um den Brandherd zu bekämpfen.
„Wasser marsch“
Insgesamt waren es bei der Übung 17 jugendliche Mädchen und Jungs, die zu den Schläuchen und Wasserstrahlern griffen. Die Kesselinger nutzten das Wasserführende Fahrzeug der Ahrbrücker Wehr TSF mit dem 750 Liter Tank, wobei die jungen Feuerwehrkameraden aus Hönningen ihr Löschwasser dem Hydranten entnahmen. Die aufwendigste Variante wählten die jungen Wehrleute aus Krälingen, die mit der Saugleitung und der Tragkraftspritzenpumpe TSS-8 das Wasser aus der Ahr auf die kleine brennende Burg spritzten.
Neben dem Effekt der gemeinsamen Übung hat es den jungen Nachwuchsfeuerwehrleuten auch sichtlich Spaß gemacht und da gab es neben dem Lob der Ausbilder im Anschluss auch noch ein Grillwürstchen von der Feuerwehrleitung. Hier hatten der Wehrleiter Frank Linnarz mit seinen beiden Stellvertretern Dirk Schmitt und Thorsten Gasper nicht nur der Übung interessiert zugeschaut, sondern auch noch die Würstchen selbst aufgelegt und dem Nachwuchs spendiert.
Der Brandherd wurde bekämpft.
