Die Familienbildungsstätte bildet Lesepaten aus
„Komm Lies mit mir!“
Bad Neuenahr. Am Mittwoch 14. Mai startet bereits die zweite Schulung für Lesepaten/ -patinnen unter der Leitung von Sabine Schüller M. A., Sprecherzieherin, Sprecherin und Journalistin.
Kinder hören für ihr Leben gerne spannend und klangvoll vorgelesene Geschichten. Doch auch das Eintauchen in die Welt der Bücher will gelernt sein. „Viele Kinder kennen die Situation leider gar nicht mehr, dass ihnen vorgelesen wird, doch diese ist für die eigene Lesekompetenz so wichtig“, so die Schulungsleiterin Sabine Schüller. Das Zuhören ist ein Grundbaustein für die Entwicklung der Sprech-, Sprach und Lesekompetenz. In Absprache mit regionalen Einrichtungen (Kindertagesstätten, Schulen, etc.) wird ein bis zwei Mal pro Woche dem Lesepatenkind (oder einer Kleingruppe Kinder) vorgelesen. Die Familienbildungsstätte Bad Neuenahr-Ahrweiler wird Interessierte dabei begleiten, eine Lesepatenschaft zu übernehmen. In der Schulung werden alle wichtigen Bausteine für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der jeweiligen Einrichtung vermittelt. Die Paten lernen, welches Vorlesematerial sich gut eignet und wie man eine Geschichte so erzählt, dass die Kinder voller Spannung zuhören, wie eine (Vor)lesestunde gestaltet werden kann und wie sich Lernerfolge bei den Kindern beobachten lassen. Alle Inhalte der Modulreihe Schulung für Lesepaten und -patinnen werden praxisnah vermittelt. Bei erfolgreicher Teilnahme an der Schulung erhalten die Teilnehmer eine Bescheinigung über die erworbenen Kenntnisse.
Wer kann Lesepate werden?
Ehrenamtliche Lesepaten/-patinnen können Erwachsene aller Altersstufen werden, (Senioren, Ruheständler, engagierte Mütter oder Väter, sowie junge Erwachsene wie z.B. Abiturienten), die Freude und Spaß haben Kindern vorzulesen oder Geschichten zu erzählen. Wünschenswert wäre es, wenn im Anschluss an die Schulung, die Lesepaten für den Zeitraum von einem Jahr, ein Kind als Pate betreuen. Selbstverständlich steht die Maßnahme grundsätzlich Allen offen, die sich für das Thema interessieren, um herauszufinden, ob das Vorlesen Sie zukünftig nicht mehr loslässt. Dieses ehrenamtliche Engagement ist für den Bildungsstandort Deutschland sehr wichtig. Lesepaten leisten nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung der hauptamtlichen Pädagogen, sie helfen auch dabei, neben den Kindern, die Eltern als wesentlichen Kooperationspartner zu erreichen. Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen Rheinland-Pfalz. Anmeldungen nimmt die Familienbildungsstätte unter Tel.: (0 26 41) 27 039 oder unter www.fbs-bna.de entgegen.
Väter spielen mit ihren Kindern von 2 bis 6 Jahren
Der Väter-Spielkreis, für Väter mit Kindern im Alter von 2 bis 6 Jahren, startet am Freitag 9. Mai unter der Leitung von Erzieher Frank Hönerbach. Dieser Kurs findet sechsmal 14-täglich von 17 bis 18.30 Uhr statt. Anmeldungen nimmt die Familienbildungsstätte unter Tel.: (0 26 41) 27 039 oder unter www.fbs-bna.de entgegen.
Gitarrenkurs für Anfänger - noch Plätze frei
Ab Freitag 9. Mai bietet die Familienbildungsstätte einen neuen Gitarrenkurs unter der Leitung von Kirsten Goy, Kursleiterin für Gitarrenspiel, an. Der Kurs findet zehnmal statt und startet um 15 Uhr. Anmeldungen nimmt die Familienbildungsstätte unter Tel.: (0 26 41) 27 039 oder unter www.fbs-bna.de entgegen.
Umgang mit demenzerkrankten Menschen eine Einführung
Demenzerkrankung löst bei Angehörigen und Betreuern oft Hilflosigkeit aus. Daher bietet die Familienbildungsstätte am Dienstag 13. Mai von 18 bis 20 Uhr einen Vortrag zu diesem Thema an. Katharina Steinich, Diplom-Sozialpädagogin, Leitstelle Demenz im Landkreis Ahrweiler, Caritasverband und Ralph Seeger, Diplom-Sozialpädagoge, SKFM Landkreis Ahrweiler, erläutern Fragen wie: Demenz - Was ist das? Was kann ich als Betreuer/in oder als Angehörige/r für einen demenziell veränderten Menschen tun? Wie kann ich die Kommunikation mit ihm/ihr gestalten? Welche Hilfen gibt es? Anmeldungen nimmt die Familienbildungsstätte unter Tel.: (0 26 41) 27 039 oder unter www.fbs-bna.de entgegen.
Türkisch-Osmanisch Backen nach uralter Tradition
Die Familienbildungsstätte bietet am Donnerstag 15. Mai von 18 bis 21.30 Uhr einen Kurs an, in dem Interessierte nach uralter Tradition türkisch-osmanisch backen können. Unter der Leitung von Nimet Aktas, Kursleiterin für türkische Küche, werden süße und herzhafte Gebäckarten und Spezialitäten zubereitet, z.B. das mit Käse, Spinat oder gehacktem Fleisch gefüllte „Börek“. Am liebsten trinkt man dazu „Ayran“, das erfrischende Joghurt-Getränk. Die Milchspeisen, wie „Sütlac“ oder „Muhallebi“ sind lecker, leicht, sättigend und sehr beliebt. Die für die türkisch-osmanische Küche typische Freude an der Vielfalt kommt auch beim letzten Gang zum Tragen. „Engelshaar-Dessert“ und „Sultan“ - so märchenhaft wie ihre Namen, so verführerisch sind all die köstlichen Süßspeisen, welche die türkische Küche bietet. Man genießt sie nicht nur als Nachspeise, sondern auch wenn Besuch kommt oder als Leckerei zwischendurch. Dazu wird in der Regel schwarzer Tee „Cay“ in Tulpengläsern oder türkischer „Mokka“ serviert. Anmeldungen nimmt die Familienbildungsstätte unter Tel.: (0 26 41) 27 039 oder unter www.fbs-bna.de entgegen.
