Allgemeine Berichte | 16.01.2016

Ehemalige Synagoge Ahrweiler

„Komm näher Friede“

Friedenskonzert mit der Band CANTAMUS am 24. Januar

CANTAMUS verspricht einen emotional mitreißenden Konzertabend in der ehemaligen Synagoge. privat

Bad Neuenahr-Ahrweiler. In einer Zeit, wo die Zahl der Kriegsflüchtlinge, die Schutz suchen, immer größer wird, der Frieden an vielen Orten in der Welt, in Europa, ja auch selbst durch die Flüchtlingsdiskussion der Frieden im Lande bedroht wird und sich zunehmend eine latente Gefahr durch islamistische Terroristen breit macht, lädt die NGL-Band CANTAMUS zu einem Friedenskonzert in die ehemalige Synagoge Ahrweiler. An diesem so geschichtsträchtigen Ort, auch ein ehemaliger Ort des geistlichen Gesangs, geht es über Krieg und Waffen hinaus nicht nur um den äußeren, sondern auch um den inneren Frieden jedes Menschen. Es geht um persönliche Erfahrungen mit Frieden oder Unfrieden, um inneres und äußeres Überleben in Form von Überzeugungen und aktivem Handeln.

Neue geistliche Lieder (NGL) sind gerade in der Region ein Genre, das nach wie vor recht unbekannt ist, aber mehr und mehr in Musikgruppen von Kirchengemeinden oder in Projektchören Gehör findet. Die neuen Gesangbücher in den Gemeinden berücksichtigen endlich diese Liedsammlungen, die in den letzten Jahrzehnten entstanden sind und Alltagsthemen unserer Zeit mit populären Instrumenten und Rhythmen kombinieren. Insgesamt kommt eine Klangmixtur von NGL, Pop, Rock, Klassik und Traditionals verbunden mit teils auch sehr anspruchsvollen Harmonien und gelegentlich überraschenden Texten zustande, die nachdenklich macht und zur Meditation einlädt. Vorbilder der Gruppe CANTAMUS sind Ensembles wie Ruhama, Habakuk, Enzücklika oder Komponisten wie Thomas Gabriel und Gregor Linßen.

Lieder wie „Was uns belastet“ und „Über Leben“ beschreiben „innere Kriegszustände“ und Haltungen, die zu Unfrieden führen. Die NGL-Lieder „Ein Anfang“, „Friede, komm näher“, „Weite Räume meinen Füßen“ oder „Wo Menschen sich vergessen“ weisen den Weg in eine friedvollere Welt. CANTAMUS kombiniert nun schon seit mehr als 15 Jahren einen meist vierstimmigen Gesang mit traditionellen Instrumenten einer Band.

Das Sextett

Alice Großgarten (Leadgesang), Gerd Jung (Gitarre, Trompete, Gesang), Horst-Peter Kujath (Keyboard, Gesang), Frank Luxem (Flöte, Sax, Gesang), Johannes Schüller (Bass, Keyboard), Frank Uhland (Schlagzeug, Percussion). CANTAMUS lädt zu diesem Konzert am 24. Januar, Beginn 18 Uhr in die ehemalige Synagoge in Ahrweiler, Altenbaustraße 12 a ein. Diese instrumental und vokal virtuose Band und der geschichtsträchtige Ort versprechen einen sehr emotionalen und aufrüttelnden Konzertabend.

CANTAMUS verspricht einen emotional mitreißenden Konzertabend in der ehemaligen Synagoge. Foto: privat

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