Allgemeine Berichte | 19.05.2014

„Party! Rot! Weiß!“ erlebte zweite Auflage - mehr als 1000 Partygäste - Neuauflage 2015

Konzerthalle mutierte zum gläsernen Partytempel

Die Konzerthalle im Kurpark verwandelte sich in einen gläsernen Tanztempel. RERE

Bad Neuenahr. Und plötzlich waren alle ganz „Happy“: die Stimmung bei der jüngsten Auflage der „Party! Rot! Weiß!“ war so gut, dass sich die Initiatoren der Bad Neuenahrer „Happy“-Videos kurzerhand die prall gefüllte Konzerthalle im Kurpark als eine der Locations für ihr Video aussuchten. Nach dem Vorbild des Ohrwurmes von Pharell Williams sollen zahlreiche Orte in der Kurstadt in dem Video zu sehen sein. Aber „Happy“ waren die Partygäste am Samstag ohnehin schon:

Fette Beats auf der Bühne, zuckende Laserblitze auf der Tanzfläche und ein emotionaler Fußballabend im Freien: Es war Party-Zeit in der sonst so gediegenen Konzerthalle im Kurpark. Die Halle war bei der zweiten Auflage der „Party! Rot! Weiß“ wieder der Party-Hotspot schlechthin. Mehr als 1000 Feierwütige blieben bis zum Morgengrauen. Um drei Uhr in der Früh war die Tanzfläche noch derart gut gefüllt, dass die Veranstalter gar um eine Stunde verlängerten.

Gläserner Tanztempel

Die Halle verwandelte sich an diesem Abend in einen gläsernen Tanztempel, während sich auf einer Leinwand eine Frauensilhouette unentwegt grazil im Weinglas drehte. High Heel oder bequemer Tanzschuh, Jeans und Anzug oder doch das pompöse Glitzerkleid - viele Gäste hatten sich an diesem Abend besonders herausgeputzt. Sie kamen aus dem Großraum Köln, Bonn, Koblenz, aber in großen Scharen freilich aus der Region. Sogar aus London mischten sich zwei Gäste unter das Partyvolk. Und die, die kamen, waren Anfang 20, aber meist zwischen 30 und 40 Jahren. Anders war’s in jedem Fall, und das nicht nur wegen des ungewohnten Konzerthallen-Umfeldes: Da wo sonst Streichquartette und Chöre auftreten, rotierten die Turntables von DJ Chris Wirges, der gelegentlich Unterstützung von Live-Saxofonistin Esther Klever und Vocal-Act Sua Amoa bekam. Da wummerten tiefe Bässe bei den aktuellsten Chartbreakern, da bebte die Tanzfläche bei Hits von Avicii und David Guetta, und bei den Live-Performances platzte die Tanzfläche bei „Rhythm is a Dancer“, „Jubel“ oder „Barbara Streisand“ endgültig aus allen Nähten.

Musikacts heizten ein

Die drei Musikacts heizten den rund mehr als 1000 Feierwütigen mit einem fetzigen Musikmix ein. Da wurde aus der ehrwürdigen Trink- und Konzerthalle eine hippe Partylocation.

Erst zu späterer Stunde nahm die Party dann allerdings richtig Fahrt auf: Denn zuvor zollten viele der Partygäste zunächst König Fußball Tribut. Die Veranstalter hatten reagiert und kurzerhand das wohl größte kostenlose Public Viewing im Stadtgebiet auf die Beine gestellt. Auf mehreren Bildschirmen fieberten und litten Dortmund- und Bayernfans beim Pokalfinale gleichermaßen. Vereinzelt sah man Vereinstrikots oder einen Fanschal. Drinnen und draußen genossen die Gäste das breite Angebot an Weinen, Cocktails und nicht-alkoholischen Getränken.

Weingüter aus der Region

Sieben Weingüter aus der Region präsentieren sich an diesem Abend mit einer Auswahl ihrer besten Rot- und Weißweine: Darunter waren das Weingut Lingen, Burggarten, Kriechel, Meyer-Näkel, Jean Stodden sowie die Genossenschaften Dagernova und Mayschoß-Altenahr. „Uns ist es wichtig, dass Weingüter von Heimersheim bis Altenahr vertreten sind“, erklärt Aniko Schweigert, die als Organisatorin vor Ort des Bonner Veranstalters Wanted GmbH die Fäden in der Hand hält. Für das Event griff man auf das Know-how und die Kontakte der Bonner Firma, die in der Bundesstadt und auch in Köln Veranstaltungen wie die „Schneeball-Party“ oder die „After-Job-Party“ veranstaltet, zurück. Lust auf mehr machte aber auch schon der Maracuja-Secco als erfrischender Welcome-Drink. An anderer Stelle mixte ein Barkeeper der Bar Tricolore mit kleinen Kunststücken Cocktails am laufenden Band.

Hippe Location

Ein Weinfest will man nicht sein, vielmehr eine hippe, etablierte Location mit guter Musik und ansprechendem Ambiente, so Schweigert. Und die Stimmen auf der Party und am Tag danach geben dem Konzept offenkundig Recht: „Die Stimmung ist einfach super“, meinte eine junge Frau noch am Abend, bevor sie sich wieder den wimmernden Partybeats hingab.

Andere Gäste zeigten sich überrascht vom ungewohnten Erscheinungsbild der Trinkhalle: „Die Halle ist wie eine Großraumdisco“, waren sich Andrea und Dirk einig. Und auch am nächsten Morgen in den sozialen Netzwerken war die Party eines der Gesprächsthemen. Der Tenor: eine Neuauflage ausdrücklich erwünscht. Zufriedene Gesichter gab es auch bei den Organisatoren der Party: Das Ziel, junge Leute und frischen Wind in die Kurstadt zu bringen, sei erreicht worden, meinte Aniko Schweigert. Mit mehr als 1000 Gästen sei die Party ein großer Erfolg gewesen. Und eine Neuauflage 2015 ist schon in Planung: „Dann vielleicht noch mehr in Kombination mit dem Kurpark“, so Aniko Schweigert. Für sie ist die Konzerthalle mitsamt dem Kurpark, gekonnt mit Licht in Szene gesetzt, die „schönste Veranstaltungslocation in der Region“.

Rund vier Dutzend fleißige Helfer sorgten rund um die Party dafür, dass alles reibungslos über die Bühne gehen konnte.

Mehr dazu auch diese Woche in BLICK aktuelTV unter www.blick-aktuell.TV.

Fette Beats gab es auf der Bühne zu hören.

Fette Beats gab es auf der Bühne zu hören.

Konzerthalle mutierte zum gläsernen Partytempel

Die Konzerthalle im Kurpark verwandelte sich in einen gläsernen Tanztempel. Fotos: RERE

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