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Löschgruppe Bad Neuenahr feierte Kameradschaftsabend

Löschgruppenführer Richard Lindner für zwei Jahrzehnte Führungsarbeit geehrt

Insgesamt mussten die 42 Bad Neuenahrer Blauröcke im vergangenen Jahr 121 Mal ausrücken

Löschgruppenführer Richard Lindner
für zwei Jahrzehnte Führungsarbeit geehrt

Zahlreiche Ehrungen, Beförderungen und Verabschiedungen gab es beim Kameradschaftsabend der Löschgruppe Bad Neuenahr der Freiwilligen Feuerwehr der Kreisstadt.Foto: VJ

30.01.2014 - 11:00

Bad Neuenahr. Auch das vergangene Jahr war für die 42 Wehrleute der Löschgruppe Bad Neuenahr ziemlich arbeitsreich.

Nicht weniger als 121 Mal wurden die Blauröcke um Löschgruppenführer Richard Lindner alarmiert, im Durchschnitt mussten sie also an jedem dritten Tag zu einem Einsatz ausrücken. Wobei die ursprüngliche Aufgabe des Feuerlöschens immer mehr in den Hintergrund rückt, denn nur 23 Mal musste die Wehr zu Brandeinsätzen ausrücken. 56 Mal waren technische Hilfeleistungen gefragt, allerdings waren auch nicht weniger als 30 Fehlalarmierungen zu verzeichnen, ausgelöst zumeist durch die in Wohnungen vorgeschriebenen Brandmelder. Darüber hinaus hielten die Wehrleute auch noch 23 Brandsicherheitswachen im Kurhaus und am Nürburgring.

„Alles in allem kann so eine Einsatzdauer von 268 Stunden zusammen“, rechnete Richard Lindner vor. Seine Wertschätzung galt daher nicht nur den Kameraden für deren Einsatzbereitschaft und die ehrenamtlich geopferte Zeit, sondern auch der Stadtverwaltung und dem Stadtrat, die den Anträgen der Wehr auf notwendige Gerätschaften zur Erfüllung des Auftrags stets positiv gegenüberstanden. Vermutlich auch deshalb, weil der Löschzug bei seinen Zuschussanträgen immer das notwendige Fingerspitzengefühl beweise. „Jahr für Jahr beantragen wir nur die Ausrüstungsgegenstände, die in der Praxis auch Anwendung finden. Wie etwa der Lüfter, die Wärmebildkamera oder ganz aktuell der Ziehfix, der schon mehrmals bei den zahlreichen Türöffnungen zum Einsatz kam“, berichtete Löschgruppenführer Richard Lindner.


Landrat Dr. Jürgen Pföhler nahm Ehrung vor


Doch die lobenswerte Leistung der Löschgruppe war nicht der einzige Grund, warum Landrat Dr. Jürgen Pföhler den Kameradschaftsabend der Löschgruppe Bad Neuenahr der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler zum ersten Mal besuchte.

Er hatte nämlich auch noch die ehrenvolle Aufgabe, Richard Lindner für zwei Jahrzehnte ehrenamtlicher Führungsarbeit auszuzeichnen. „20 Jahre in einem höchst verantwortungsvollen Ehrenamt, das ist schon eine Leistung“, lobte Jürgen Pföhler den Löschgruppenführer. Richard Lindner führt den Löschzug Bad Neuenahr seit 1994. In diese Zeit fiel unter anderem auch der Neubau des Feuerwehrhauses in Bad Neuenahr, aber auch die Neubeschaffung fast aller dort untergestellten Fahrzeuge, erinnerte der Landrat. Dafür gab es eine Dankesurkunde.

Im weiteren Verlauf des Kameradschaftsabends gab es aber auch Beförderungen und Verabschiedungen. Niklas Marx, Thomas Krupp, Maximilian Schäfer, Maximilian Esper und Sascha Radermacher wurden vom Anwärter zum Feuerwehrmann ernannt. Michael Weiland, Michael Rotter, Michael Horrmann und Robert Helmrich sind neue Oberfeuerwehrmänner.

Für 15-jährige Zugehörigkeit zum Löschzug Bad Neuenahr wurde Michael Faßbender ausgezeichnet. Aus beruflichen oder persönlichen Gründen verlassen Lars Janßen und Tobias Schmitt die Wehr, beide wurden gezählt verabschiedet.

Zudem überreichte die Löschgruppe Ortsvorsteher Heinz-Dieter Brand ein Geschenk zu seinem 70. Geburtstag.

Grußworte sprachen auch noch Stadtwehrleiter Joe Platz, der letztmalig in dieser Funktion am Kameradschaftsabend teilnahm, sowie der erste Beigeordnete der Stadt, Detlev Koch und Ehrenbrandmeister Peter Steidle von der befreundeten Wehr aus Nußdorf am Bodensee. Für ein wenig karnevalistische Stimmung unter den Neuenahrer Wehrleuten mitten in der fünften Jahreszeit sorgten die „Bachemer Merle“ und die Band „Jeckediz“.

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Jean Seligmann:
Frau Dreyer kann gut zur Deeskalation aufrufen, hinter ihrem "Schutzwall" aus Personenschützer. Wer schützt die Bevölkerung? Vielleicht die Polizei? Das ist die gleiche Chuzpe wie die Aussage der Kölner Oberbürgermeisterin Fr. Reker "eine Armlänge Abstand"! Beide übrigens in der nicht mehr realitätsnahen SPD!
Gabriele Friedrich:
Es soll mir mal einer erklären, warum die Kinder nicht *sofort* weggelaufen sind oder das Handy gezückt haben. In dem Alter wissen die Kinder, was zu tun ist, zumal sie zu dritt waren. Also liebe Eltern - und was hatten die Kids auf einem Wirtschaftsweg zu suchen ? Ich wußte schon als kleines Kind, das ich wegzulaufen habe, wenn Fremde was von mir wollen. Das Entblößen des Mannes ist also sexueller Mißbrauch. Ich dachte, es sei Exibitionismus. Aber gut, man lernt ja immer was dazu. Lasst eure Kinder nicht alleine los ziehen, der Sonntag ist Familientag ! Also ran an die Sitten und Bräuche.

Bengalfeuer im Festsaal entzündet

Gabriele Friedrich:
Immer wieder erstaunlich, wie dämlich doch die Leute sind.
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