Allgemeine Berichte | 30.10.2026, 14:46 Uhr

Kirchensanierung starten

Martin-Luther-Kirche schließt für umfangreiche Bauarbeiten

Pfarrer Friedemann Bach hängt das Bauschild an die Tür der Martin-Luther-Kirche.
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Ab dem 2. November 2026 wird die Kirche saniert – der Abschluss ist im Laufe des Jahres 2028 vorgesehen.Die Martin-Luther-Kirche wird in dieser Woche für die Öffentlichkeit geschlossen. Ab Montag wird das Gebäude für die anstehenden Dacharbeiten eingerüstet. Der offizielle Beginn der Bauarbeiten ist für den 2. November 2026 vorgesehen. Nach derzeitiger Planung sollen die Arbeiten im Laufe des Jahres 2028 abgeschlossen werden.Wie schon berichtet, haben wir die Baugenehmigung für den Wiederaufbau und Umbau der Martin-Luther-Kirche am 17. Juli erhalten.Nach einer kurzen Phase der Anpassung an die Genehmigungsauflagen wurden die Ausschreibungen für die ersten 13 Gewerke verschickt, die auch den größten Teil der Bausumme umfassen. Die Angebote liegen vor und wurden ausgewertet. Der Projektsteuerer, die Architekten und der Bauausschuss haben mit den Bestbietern und zum Teil auch mit den nächstplatzierten Bietern im September und Oktober Gespräche geführt, um sich von der Leistungsfähigkeit der Firmen zu überzeugen und noch letzte Details sowie die zeitlichen Abstimmungen zwischen den Gewerken zu klären. Die entsprechenden Vergabevorschläge wurden vorgelegt.Erfreulich ist, dass die von den Architekten zuvor geschätzten Baukosten recht nahe bei den erzielten Angebotspreisen liegen. Der Finanzausschuss konnte somit die Empfehlung zur Finanzierung geben. Das Presbyterium hat dann in seiner Sitzung am 20. Oktober den Baubeginn beschlossen. Die ersten Werkverträge sind unterzeichnet – es geht los. Auch örtliche Betriebe kommen dabei zum Zug.Von außen sichtbar sind in Kürze Dachdeckerarbeiten mit einem Außengerüst. Dazu gehören die Firstentlüftung, fällige Reparaturen und die Dachrinnenwartung.Bis der erste Hammerschlag in der Kirche zu hören ist, wird die Baustelle eingerichtet, der Bauzaun aufgestellt und die Einrichtung mit den aktuell laufenden Kanalbauarbeiten der Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft abgestimmt.Mit der vorübergehenden Schließung beginnt für die Gemeinde eine Zeit des Übergangs. Pfr. Friedemann Bach schloss die Kirche in der Gewissheit, dass sich ihre Türen wieder öffnen und etwas Neues beginnen wird. Die nun sicht- und hörbar werdenden Bauarbeiten könnten zugleich dazu ermutigen, die bevorstehenden Veränderungen bewusst anzunehmen.Gemeinschaft trotz geschlossener TürenAuch während das Kirchengebäude nicht zugänglich ist, soll das Gemeindeleben offen und lebendig bleiben. Die Gemeindemitglieder sind aufgerufen, als Brüder und Schwestern Jesu selbst zu „lebendigen Türen“ zu werden. Auf diese Weise könne weiterhin spürbar bleiben, was am Turm der Martin-Luther-Kirche zu lesen ist:Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit. Die christliche Botschaft von der „Tür zum Leben“ und vom „Licht der Welt“ bleibe nicht nur für die Gemeinde selbst zugänglich. Gerade in der dunkler werdenden Jahreszeit gelte es, offen für Menschen zu bleiben, die Zugang zum Lebendigen suchen, und dieses Licht im Alltag sichtbar werden zu lassen – heute und in Zukunft.So steht die Schließung der Kirche nicht nur für eine bauliche Unterbrechung. Sie markiert zugleich den Beginn einer Erneuerung, die über Mauern und Dach hinausweist.

Pfarrer Friedemann Bach hängt das Bauschild an die Tür der Martin-Luther-Kirche. Foto: Ev. Kirchengemeinde Bad Neuenahr

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