Allgemeine Berichte | 28.07.2017

AWO Bad Neuenahr-Ahrweiler

Mit der AWO auf Entdeckungsfahrt durch den Harz

Bei der Entdeckungsfahrt haben die Teilnehmer viele neue Eindrücke aus dem Harz gewinnen können. Privat

Bad Neuenahr. Am Ende dieser mehrtägigen Reise werden die Teilnehmer bestätigen was Goethe, Heine und viele andere schon erfahren haben: der Harz (früher Bergwald genannt) ist auch für heutige Besucher noch vielseitig, spannend und geheimnisvoll. Aber der Reihe nach. Das erste Ziel dieser Harzreise für Mitglieder und Freunde der AWO Bad Neuenahr-Ahrweiler war das „Hotel Walpurgishof“ in Goslar-Hahnenklee. Von hier aus führte die erste Etappe unter fachkundiger Leitung nach Bad Harzburg. Zwischen den Jahren 1066 und 1068 ließ Heinrich IV die Harzburg bauen, die dem Sole-Heilbad seinen Namen gab. Weiter ging es zum Torfhaus im Nationalpark Harz, der höchstgelegenen Siedlung (800 Meter über NHN) in Niedersachsen. Von hier aus kann man bei gutem Wetter den Brocken sehen. Die Rückfahrt zum Hotel führte durch die Orte Altenau, Clausthal-Zellerfeld, Bad Grund und Osterrode. Eine besondere Attraktion im Harz ist natürlich die Kaiserpfalz in Goslar. Sie ist eine der am besten erhaltenen Profanbauten aus dem 11. Jahrhundert. Gemeinsam mit der Altstadt von Goslar gehört sie seit 1992 zum UNESCO Weltkulturerbe. Bei dem geführten Stadtrundgang konnten die Besucher etliche der gut gepflegten Fachwerkhäuser bewundern und erfuhren wissenswertes über ihre Entstehung und Erbauer. Idyllisch auch der „Weg am Bach“ entlang mit seinen Gärten und Mühlen. Ein Abstecher zum inzwischen stillgelegten Erzbergwerk Rammelsberg (es gehört auch zum Weltkulturerbe) war ein weiterer Programmpunkt. Dieses Bergwerk hat die Gegend um Goslar wirtschaftlich und gesellschaftlich geprägt. Ein Grund, so der örtliche Reiseleiter Herr Cless, weshalb sich Einheimische noch heute mit einem kernigen „Glückauf“ begrüßen. Entspannung nach so vielen Besichtigungen und Informationen bot eine Schifffahrt auf dem Oker-See. Am folgenden Tag stand die Weltkulturerbestadt Quedlinburg auf dem Programm. Auf dem fachkundig begleiteten Rundgang durch die mittelalterliche Innenstadt mit seinen verwinkelten Gässchen und Fachwerkhäusern aus rund acht Jahrhunderten beeindruckte besonders das Renaissance-Rathaus auf dem Marktplatz. Weiter ging die Fahrt durch die „bunte Stadt am Harz“ wie Hermann Löns Wernigerode nannte. Vorbei an der brandneuen Attraktion im Harz, der seit Mai 2017 für alle zugänglichen längsten Fußgänger-Hänge-Seilbrücke der Welt mit 483 Metern Länge und 100 Metern Tiefe, die übers Rappbodetal Nähe Thale führt. In Thale selbst war der Hexentanzplatz, eines der beliebtesten Ausflugsziele im Harz, ein richtiges Aha-Erlebnis.

Nach einem fröhlichen Barbecue-Abend hieß es am nächsten Morgen Abschied nehmen. Auf der Heimreise war ein Zwischenstopp in Kassel eingeplant. Nach einer informativen Stadtrundfahrt wurde die Gelegenheit gern genutzt, sich einige Sehenswürdigkeiten der DOCUMENTA 14 anzusehen, deren Wahrzeichen, der „Parthenon der verbrannten Bücher“ weithin sichtbar ist. Schade, schade, aber jede noch so interessante Reise geht nun einmal zu Ende. Für das nächste Jahr aber, so kündigte Ingrid Frick, die Vorsitzende der AWO Bad Neuenahr-Ahrweiler an, ist eine weitere Mehrtagesfahrt schon in Planung. Nach dieser Ankündigung bedankten sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit kräftigem Applaus bei den Organisatoren dieser vielseitigen und spannenden Reise.

Pressemitteilung der

AWO Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bei der Entdeckungsfahrt haben die Teilnehmer viele neue Eindrücke aus dem Harz gewinnen können. Foto: Privat

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