Der Mammographie-Screening-Bus kommt wieder nach Bad Neuenahr
Mobile Station erleichtert die Teilnahme
7.200 Frauen aus der Region erhalten eine schriftliche Einladung zur Brustkrebsfrüherkennung
Bad Neuenahr. Früherkennung ‚vor der Haustür‘ leicht gemacht: VonMontag, 1. September, bis Donnerstag, 22. Januar, kommt der Mammographie-Screening-Bus wieder nach Bad Neuenahr und macht dort im Dahlienweg 3 (Parkplatz des Krankenhauses „Maria Hilf“) Station. 7.200 Frauen von 50 bis 69 Jahren aus der Region haben in diesem Zeitraum die Möglichkeit, ihre Brustkrebsfrüherkennungs-Untersuchung im voll ausgestatteten Mammographie-Screeening-Bus in Anspruch zu nehmen.
Eine schriftliche Einladung zur Screening-Untersuchung am Bus-Standort Bad-Neuenahr erhalten die Frauen aus folgenden Orten: 53426 Schalkenbach, 53426 Königsfeld, 53426 Dedenbach, 53448 Bad Neuenahr-Ahrweiler, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, 53498 Gönnersdorf, 53498 Waldorf, 53501 Grafschaft, 53505 Altenahr, 53505 Berg, 53505 Kirchsahr, 53505 Kalenborn, 53506 Kesseling, 53506 Lind, 53506 Kirchsahr, 53506 Rech, 53506 Heckenbach, 53506 Ahrbrück, 53506 Hönningen, 53507 Dernau, 53507 Marienthal, 53507 Bad Neuanahr-Ahrweiler und 53508 Mayschoß.
Die Einladungen erfolgen aufsteigend nach der Postleitzahlengröße und gehen den Frauen in den nächsten Tagen und Wochen auf dem Postweg zu.
Jede Aufnahme wird von zwei Radiologen befundet
„Mit der Mammographie-Früherkennungs-Untersuchung können wir Brustkrebs nicht verhindern, aber durch die regelmäßige Teilnahme alle 2 Jahre kann in den meisten Fällen Brustkrebs sehr früh erkannt und damit gut behandelt und vielfach geheilt werden“, machen die beiden Programmverantwortlichen Ärzte des Screening-Programms Mittelrhein, Dr. Toni Vomweg und Dr. Jochen Schenk, deutlich. Die Ärzte verweisen darauf, dass im Screening die digitale Mammographie eingesetzt wird, welche durch eine sehr hohe Kontrastauflösung und spezielle Bearbeitungsprogramme eine sehr gute Beurteilung der Brust ermöglicht. Außerdem wird jede Aufnahme von zwei besonders erfahrenen Radiologen befundet.
„Je mehr Frauen sich am Screening-Programm beteiligen, um so erfolgreicher können wir im Kampf gegen Brustkrebs sein“, unterstreichen die Mediziner. Der Screening-Bus, der bereits vor zwei Jahren in Bad Neuenahr Station machte, werde von den Frauen sehr gut angenommen. „Denn mit der mobilen Station haben Frauen die Möglichkeit, quasi vor der Haustür am Brustkrebs-Früherkennungsprogramm teilzunehmen. Wir möchten deshalb auch jene Frauen ermuntern, die jetzt zum ersten Mal eine Einladung zum Screening erhalten, diese Früherkennungsuntersuchung für sich wahrzunehmen.“
Frauen können Fahrgemeinschaften bilden
Mit einem Vorlauf von etwa drei Wochen werden die Frauen über ihren persönlichen Untersuchungstermin informiert. „Da die Termine von Frauen in unmittelbarer Nachbarschaft oft eng beieinander liegen, lassen sich auch gut Fahrgemeinschaften bilden“, so Dr. Schenk und Dr. Vomweg. „Sollte eine anspruchsberechtigte Frau aus den vorgenannten Postleitzahlenbereichen bis Mitte November keine Einladung erhalten haben, soll sie nicht länger warten, sondern sich über die Telefon-Hotline (0 18 05) 77 00 07 einen Termin geben lassen“, raten die beiden Mediziner. Zur Screening-Untersuchung ist nur die Versichertenkarte mitzubringen.
Der Screening-Bus ist montags bis donnerstags, von 7.30 bis 12.15 Uhr und von 13.15 bis 16.30 Uhr, besetzt; freitags ist das Mammobil geschlossen. Der Bus ist mit einem hochmodernen Vollfeld-Mammographiegerät ausgestattet und mit speziell ausgebildeten radiologischen Fachkräften besetzt.
Das Screening-Team weist bereits jetzt darauf hin, dass der Bus vom 12. Dezember bis zum 2. Januar geschlossen bleibt.
Im Anschluss an Bad Neuenahr wird der Screening-Bus nach Remagen ‚umziehen‘ und dort Station machen.
Infos und Termine auch über Telefon-Hotline
Informationen zum Mammographie-Screening bzw. Termine gibt es über die Rheinland-Pfalz weite Telefon-Hotline (0 18 05) 77 00 07 (14ct/min aus dem dt. Festnetz; Montag bis Freitag, 8 bis 17 Uhr, Freitag, 8 bis 14 Uhr, oder per E-Mail info@zs-rlp.de und Fax (0 63 21) 89 32 06. Alles Wissenswerte über das Mammographie-Screening-Programm Mittelrhein findet sich auch unter www.mammographie-mittelrhein.de.
