Nachhaltig mähen mit der Sense
NABU-Kreisverband Ahrweiler veranstaltete Praxis-Workshop in Eckendorf
aus Remagen
Leise, traditionell und ausgesprochen naturschonend: Beim Sensenkurs des NABU-Kreisverbands Ahrweiler konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am vergangenen Samstag erleben, wie Wiesen ganz ohne Motor und Lärm gepflegt werden können.
Auf dem NABU-Gelände in Eckendorf vermittelte Ulrich Jablonowski, Sensenlehrer des Sensenverein Deutschland e. V., zunächst die Grundlagen des Sensenmähens. Dabei ging es unter anderem um die richtige Handhabung verschiedener Sensentypen sowie um den Einsatz und die Pflege der dazugehörigen Werkzeuge.
Nach der kurzen Einführung wurde es praktisch: Auf den Wiesenflächen des NABU-Geländes konnten die Teilnehmenden unmittelbar ausprobieren, worauf es beim richtigen Sensen ankommt. Anschließend stand mit dem Dengeln ein weiterer wichtiger Bestandteil der Sensenpflege auf dem Programm. Durch das Dengeln wird die Schneide des Sensenblatts optimal vorbereitet und erhält die notwendige Schärfe. Ein alter Spruch bringt es treffend auf den Punkt: „Wer beim Dengeln schläft, wird beim Mähen wach.“
Der Workshop zeigte eindrucksvoll, dass traditionelle Handarbeit und moderner Naturschutz hervorragend zusammenpassen. Das Mähen mit der Sense ist nicht nur geräuscharm und ohne Kraftstoffverbrauch möglich, sondern ermöglicht auch eine besonders schonende Pflege wertvoller Wiesenflächen.
Für die Teilnehmenden war der Kurs deshalb mehr als eine Einführung in ein altes Handwerk: Er verband praktisches Wissen, gemeinsames Arbeiten und aktiven Naturschutz – und sorgte zugleich für viel Freude beim Mähen mit der eigenen Muskelkraft.
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Dengelübungen auf dem NABU-Gelände Foto: NABU Kreisverband Ahrweiler