Gesprächskreis Ahrwein in Bad Neuenahr
Natur- und Kulturerbe im Fokus von Steillagen und Terrassen
Bad Neuenahr. Es wird wohl ein spannender Abend, so Oliver Piel, stellvertretender Geschäftsführer des Ahrtal Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. und der Moderator, Dr. med. Gerhard Kreuter fügte hinzu: "Das Natur- und Kulturerbe unserer Heimat mit ihren Steillagen und Terrassen steht heute Abend im Fokus des Winzers und Referenten Paul Gieler." Aber nicht nur das, sondern auch die Entwicklung des 2013er Jahrgangs, vorgetragen von der 2. Kellermeisterin Astrid Rickert von der Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr und ein überaus positiver Vegetationsstand in den Weinbergen durch den Winzermeister Marc Linden, waren voller Informationen und ließen die Zuhörer in der Weinstube des Weingutes Sonnenberg aufhorchen. Unter der Überschrift „Das Terroir der Ahr“ griff Paul Gieler viele Komponenten in einer eingehenden Untersuchung auf, die schließlich nur in einer Kombination im Ganzen, dem Spät- und Frühburgunder der Ahr in einer hohen Wertschöpfung den allseits anerkannten Glanz verleihen.
Ein Blick in die Zukunft
Ausgehend von der Geologie und den hieraus entstandenen Böden wurden von ihm die Topographie, die Ökologie, die Reben, die Kultur und die Ertragssteuerungen des Winzers ebenso dargestellt, wie die emotionalen Einflüsse des Terroirs auf Weinkunden und Gäste. Fast alles läuft an der Ahr positiv, aber es gibt auch Wertminderungen, zu denen er manchmal übertriebenen Herbizideinsatz, das heißt die Vernichtung allen Grüns über die ganze Rebzeile zählte. Auch die Sorgen der Winzer, den fortschreitenden Sanierungsbedarf der Stützmauern der einmaligen Weinbergsterrassen, die sich auf einen zweistelligen Millionenbetrag beläuft, wurden von Gieler als ein großes Problem der Zukunft genannt. Als einen besonderen Beitrag der Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr zum Terroir, führte Astrid Rickert aus, dass dort ein Stück Heimat in die Keller geholt wird. Jahr für Jahr werden Fässer aus heimischer Eiche mit einem Gesamtvolumen von jeweils 10.000 Liter geordert. Eine der Kernfragen, wie sich der 2013er Jahrgang entwickelt, wurde von der Weinexpertin mit unerwartet gut und an den 2012er Jahrgang heranreichend, beantwortet.
Die Vegetation ist ihrer Zeit voraus
Marc Linden oblag es einen Vegetationsvergleich zu den letzten vier Jahren zu ziehen. Dies ist mit einem Schlüssel, der die Entwicklungsstadien der Rebe im Detail festhält, möglich. Der Vegetationsvorsprung in diesem Jahr übertrifft mit rund zehn Tage sogar das frühe Jahr 2011 und liegt etwa einem Monat vor dem Jahr 2013. Allerdings, so Linden, sind zum jetzigen Zeitpunkt Aussagen über den Jahrgang 2014 nicht möglich. Ein weiterer Beitrag war die Wirkungsweise bei der biochemischen Bekämpfung des Traubenwicklers, die erstmals in diesem Jahr an der ganzen Ahr flächendeckend erfolgte.
Pressemitteilung
Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.
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