Senioren des Heimat- und Eifelvereins Grafschaft e. V.
Nicht nur gut zu Fuß
Grafschaft. Auch gut bei Stimme waren die Senioren des Heimat- und Eifelvereins Grafschaft e. V. bei dem traditionellen Abschluss des Wanderjahres. Mit einem kurzen Gedenken erinnerte der Vorsitzende, Harald Knieps, die Gruppe an den kürzlich verstorbenen Initiator der Seniorenwanderungen, Herbert Hildenbrand, und erklärte, dass diese Wanderungen beibehalten würden. Erwartet wurde der Besuch des Heiligen Nikolaus, der alle Jahre wieder bei seiner langen Reise für eine kurze Rast einkehrt. In der Pizzeria in Ringen herrschte bei überraschend gutem Besuch ein „gemütliches Gedränge“, als der Nikolaus in einem Rückblick das vergangene Wanderjahr noch einmal kurz in Erinnerung brachte. Mehrere neue Wanderziele waren bei insgesamt 15 Seniorenwanderungen in das Programm aufgenommen worden. Zur guten Tradition gehört es auch, dass der Nikolaus die eifrigsten Senioren mit einer Urkunde und einer Flasche Wein auszeichnet.
An allen 15 Wanderungen teilgenommen hatte Erwin Jagodzinski und erreichte somit den Ersten Platz, mit jeweils 13 Wanderungen wurden Helga Hildenbrand, Josef Unkelbach und Alois Assenmacher auch als aktive Wanderin bzw. Wanderer ausgezeichnet. Werner Minwegen, kommissarischer 2. Vorsitzender des Vereins und Ansprechpartner für die Seniorenwanderungen, wies in diesem Zusammenhang auf die kommende Neujahrswanderung des Vereins hin. Viel Freude brachte dann auch die Tombola mit allerlei Überraschungen. Im weiteren Verlauf des Abends holte der „Vereinsbarde“ Erwin Jagodzinski die Gitarre hervor, griff beherzt in die Saiten und sorgte mit ein paar Akkorden für eine prachtvolle Stimmung.
Er musste sich allerdings die Frage gefallen lassen, wo denn die Gitarre bei den Wanderungen sei?. „Uns Erwin“, gelobte umgehend Besserung, zumal ihm versprochen wurde, dass man ihm beim Tragen helfen würde, man werde ihn allerdings beim Wort nehmen! Zur vorgerückten Stunde machte man sich auf den Heimweg und war sich sicher, dass auch im kommenden Jahr wieder unbedingt auf den Nikolaus gewartet werden müsse.
