Neue Räume für Kita „Sterntaler“ in Heimersheim
Öffentliche Hand investiert mehr als eine halbe Million
Heimersheim. Mit einem kleinen Festakt sowie der Einsegnung wurde am vergangenen Freitag der Erweiterungsbau der städtischen Kindertagesstätte „Sterntaler“ in Heimersheim offiziell in Betrieb genommen. Gemeinsam mit Landrat Dr. Jürgen Pföhler und im Beisein zahlreicher Ehrengäste aus der Politik pflanzte Bürgermeister Guido Orthen einen Apfelbaum.
Zuvor hatte der Stadtchef jedoch die Räume unter sachkundiger Führung der stellvertretenden Leiterin Sandra Mandt in Augenschein genommen und der erkrankten Leiterin Rita Reuter alles Gute zur baldigen Genesung gewünscht. In seiner Rede ging er auch auf die grundsätzliche Politik der Stadt ein und betonte, dass es das Ziel sei, für die Kinder eine bestmögliche Förderung außerhalb des häuslichen Umfeldes zu sichern. Und dafür will die Stadt ein breites und hochwertiges Angebot an Betreuungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen. Mit dem nun erfolgten Erweiterungsbau können insgesamt 16 Regelplätze für Kinder zwischen drei und sechs Jahren sowie 14 Plätze für die U3-Betreuung angeboten werden, auch zur Sicherstellung des Rechtsanspruches für die ein- und zweijährigen Kinder. Auf einer Nutzfläche von insgesamt 167 Quadratmetern verteilen sich die beiden Gruppenräume, ein Schlafraum, ein Schlaf- und Funktionsraum, die Spielfläche sowie ein Sanitär- und Wickelraum.
Die Kosten des Erweiterungsbaus wurden jedoch nicht alleine von der Stadt getragen, so gab es Zuwendungen vom Bund in Höhe von 72.500 Euro und vom Land Rheinland-Pfalz in Höhe von 166.000 Euro, der Landkreis steuerte einen Betrag von 124.000 Euro dazu und auf die Stadt entfiel der Restbetrag von 146.500 Euro. Der besondere Dank des Bürgermeisters galt dann auch allen Zuschussgebern für die finanzielle Unterstützung. Sein besonderer Dank galt ebenfalls den Mitgliedern des Stadtrates sowie den am Bau befindlichen Firmen.
In seinen Worten ging Guido Orthen aber auch auf das veränderte Berufsbild der Erzieherinnen ein und betonte, dass es hier Menschen sind, welche für Menschen arbeiten und viele hätten sich wohl zu Beginn ihrer Ausbildung nicht träumen lassen, einmal wieder Windeln zu wickeln, außer für die eigenen Kinder. Insofern sind die Erzieherinnen im Alltag gefordert und machen dort einen hervorragenden Job.
Landrat Jürgen Pföhler konnte sich dann ebenfalls ein Bild davon machen, wie die Gelder des Kreises verbaut wurden und er tat dies ausgesprochen gerne. Insgesamt, so Jürgen Pföhler, wurden seit 2009 Bau- und Sanierungsmaßnahmen in den insgesamt zwölf Kindertagesstätten in der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler mit einem Investitionsvolumen von über 4 Mio. Euro durchgeführt, welcher der Kreis mit rund 900.000 Euro bezuschusst hat. Der Landrat erklärte ferner, dass der Rechtsanspruch der 1-Jährigen auf Kindertagesbetreuung auch in Zukunft alle Beteiligten weiterhin vor hohe Herausforderungen stellen wird. Dies gelte insbesondere für das Erziehungspersonal in den Kitas. Engagierte und kompetente Fachkräfte sind zur Umsetzung eines qualitativ hochwertigen Betreuungsangebotes unabdingbar, so Jürgen Pföhler. Er dankte daher ebenfalls allen Erzieherinnen und betonte, dass diese einen wertvollen und aktiven Beitrag zum familienfreundlichen Kreis Ahrweiler leisten. Nachdem Pastor Herbert Ritterath und Pfarrer Karsten Wächter die Einsegnung vorgenommen hatten, führten die Kinder einen Tanz vor der gesammelten Politprominenz auf und die Kinder hatten dann doppelt Freude. Denn Bürgermeister Guido Orthen erinnerte an den alten Brauch von Brot und Salz beim Bezug neuer Räume und hatte Gebäck, aber auch Süßes für die Kinder mitgebracht und Dr. Jürgen Pföhler hatte ebenfalls zwei Kisten Bausteine als Geschenk für die Kinder im Gepäck.
Bürgermeister Guido Orthen hatte für die Kinder noch einige Süßigkeiten sowie Gebäck mitgebracht. Fotos: StF
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