Peter-Joerres-Gymnasium Ahrweiler
Platz vier und Platz acht beim Bundesfinale
Bad Neuenahr-Ahrweiler. „Schade, dieses Jahr hätte es eigentlich ein Podiumsplatz werden können“, erläuterte die begleitende Lehrerin Ulrike Nett nach dem spannenden Wettkampf um die deutsche Meisterschaft für „Jugend trainiert für Olympia“. Nachdem das PJG-Tennis-Mädchen-Team im vergangenen Jahr noch als jüngstes Team einen tollen vierten Platz erspielt hatte, war in diesem Jahr auch wieder im Halbfinale Schluss. Durch zwei verlorene Tiebreaks zog nun wie im vergangenen Jahr Baden-Württemberg ins Finale ein (und gewann und wurde deutscher Meister), was sich damit als Angstgegner der PJG-Spielerinnen erweis. Dabei startete das PJG durchaus erfolgreich in die deutsche Meisterschaft, nicht zuletzt dank souveräner Teamleistungen in den ersten beiden Spielen, in denen auch das Team aus Nordrhein-Westfalen bezwungen wurde. Trotz der ersten Enttäuschung ist ein vierter Platz bei den deutschen Meisterschaften sicher eine herausragende Leistung für die Schülerinnen des PJG, sind von anderen Bundesländern doch auch Leistungskaderschulen angetreten. Auch das TRI-Team (Triathlon-Team) des PJG war nun zum vierten Mal in Folge als Landesmeister beim 90. Bundesfinale in Berlin vertreten, musste sich aber wie im vergangenen Jahr mit einem Platz im Mittelfeld begnügen. Allerdings konnten die Vorjahresergebnisse gesteigert werden. Christoph Amediek, der in diesem Bereich betreuende Lehrer, meinte: „Die Sportschulen haben sich jedes Jahr verbessert und ihre Strukturen nun voll auf den Triathlon ausgerichtet.“ Nach seiner Ansicht wird es daher auch in den folgenden Jahren sehr schwierig, wieder die Podiumsplätze anzugreifen, machten doch die Kaderschulen die Plätze eins bis fünf unter sich aus. Auf der anderen Seite war aber Platz sechs durchaus möglich, wenn nicht die Erkältungswelle auch bei einigen der Schüler zugeschlagen hätte. Zu Platz sieben waren es dann am Ende nur fünf Sekunden Rückstand.
Beim Empfang im Peter-Joerres-Gymnasium lobte Schulleiter Reiner Meier entsprechend auch die Schülerinnen und Schüler für ihre tolle Leistung und die würdige Vertretung der Schule und des Landes Rheinland-Pfalz in Berlin. „Es gibt bundesweit nur eine Handvoll staatlicher Schulen, die keine Sportschulen sind, die es überhaupt schaffen, zwei Teams ins Bundesfinale zu schicken, daher ist die Leistung unserer beiden Teams sicher schon deshalb etwas Besonderes. Zum Anderen zeigt dies auch, dass am PJG das breite Angebot im Vordergrund steht und nicht die Spezialisierung auf eine Sportart“, ergänzte Tobias Montag, der Fachkonferenzleiter Sport. Tennis-Mädchen: Maja Bleis, Ivana Bubic, Emilia Feodorovici, Hannah Müller, Linda Schwarmborn, Louisa Rabus, begleitet von den beiden Lehrkräften Ulrike Nett und Katrin Couball.
Triathlon-Team: Emily Berlin, Noah Berlin, Elena Deuster, Jakob Hess, Leon Schenke, Annika Steinert, Svenja Steinert, Pascal Thielke, begleitet von Christoph Amediek als begleitende Lehrkraft und Swantje Kolberg als Triathlonbeauftragte für Schulen in Rheinland-Pfalz.
Trotz der ersten Enttäuschung ist ein vierter Platz bei den deutschen Meisterschaften sicher eine herausragende Leistung für die Tennis-Mädchen des PJG.
