Einsatz gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen
Regierungsfraktionen heben die Zuschüsse an
Region. Zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen am 25. November erklärt die frauenpolitische Sprecherin der rheinland-pfälzischen SPD-Landtagsfraktion, Petra Elsner:
„Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist leider noch alltäglich - etwa im häuslichen Umfeld, über Zwangsprostitution oder in Form sexueller Übergriffe. Die von physischer und psychischer Gewalt oder von Stalking betroffenen Frauen werden entwürdigt und ihre Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben reduziert. Im Kampf gegen die Gewalt ist entscheidend: Gewalt gegen Frauen und Mädchen darf nicht als Privatsache angesehen werden, sondern muss als gesamtgesellschaftliche Herausforderung begriffen werden. Die vorhandenen Strategien zur Beseitigung der Gewalt müssen stetig weiterentwickelt werden.“
Elsner betont weiter: „In Rheinland-Pfalz besteht ein engmaschiges Netz von Beratungs- und Hilfsangeboten für Frauen und Mädchen. Frauenhäuser, Frauennotrufe, Interventionsstellen und Täterarbeitseinrichtungen leisten eine hervorragende und unverzichtbare Arbeit. Die Koalitionen von SPD und Grünen haben sich nun entschieden, die Zuschüsse im Etat 2016 - trotz aller Sparzwänge - leicht anzuheben. Es werden insgesamt 85.000 Euro in die Prävention und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen fließen".
Mit jeweils 25.000 Euro werden Personalausgaben der Frauenhäuser, Frauennotrufe sowie das Programm „Rheinland-pfälzisches Interventionsprojekt gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen“ (RIGG) bezuschusst. Weitere je 5.000 Euro sind für die Beratungsstelle „Roxanne“ für Prostituierte vorgesehen sowie für die Koordination der Frauennotrufe und Frauenhäuser.
Pressemitteilung
Petra Elsner, MdL (SPD)
