SGL erkämpft sich mit taktisch disziplinierten Leistung einen Punkt beim Aufstiegsfavoriten
SG sorgt für nächste Überraschung
Landskrone. Auf dem schwer zu bespielbaren Rasenplatz in Wassenach konnte sich die SGL ein Verdientes 2:2 erkämpfen. Trainer Olaf Fuchs hatte seiner Mannschaft einen Plan mit auf den Weg gegeben, der auch bis auf die zwei Gegentreffer taktisch und diszipliniert umgesetzt wurde. Zwar konnten die Hausherren mehr Ballbesitz für sich verbuchen hatten diesen aber hauptsächlich nur in der eigenen Hälfte. Die SGL ließ ihrerseits den Wassenachern keine Räume um ihr schnelles Spiel über die Außenbahn aufzuziehen und konnten mit schnellen Kontern immer wieder kleine Nadelstiche setzten. Jedoch war es auf dem nassen und schnellen Platz schwer die Bälle zu verwerten, da man diese nicht immer unter Kontrolle bekam. Man merkte den Hausherren an, dass sie keinen Plan B hatten, um durch die eng gestaffelte SGL ihre Bälle vor das von Tim Ihmann gehütete Tor zu bekommen und sollte es dann doch einmal gefährlich werden, war dieser zur Stelle. Mit einer Torlosen ersten Halbzeit ging es dann in die Pause. In der zweiten Halbzeit nahm das Spiel dann etwas an Fahrt auf da man zweimal die Räume für die Wassenacher öffnete und diese den Platz mit ihrem schnellen Spiel auch direkt nutzten. In der 50. Spielminute konnten sich die Hausherren nach einem Ballverlust im Mittelfeld über die linke Seite durchsetzen und erzielten auch prompt die 1:0-Führung. Diese sollte aber nicht lange anhalten, da die SGL im direkten Gegenzug antwortete, Damir Dadic schickte mit einem langen Diagonalpass Philipp Stöckmann auf die Reise, der das Laufduell gegen seinen Gegenspieler gewinnen konnte und den mitgelaufenen Jan Krogull bediente der zum Ausgleich traf. Nun entwickelte sich ein interessantes Spiel da auch die SGL öfters versuchte zum Torabschluss zu kommen. In dieser Phase hatte man in der 65. Minute in der Vorwärtsbewegung wieder einen Ballverlust im Mittelfeld und lief so in einen Konter der Hausherren die diesmal zeigten wie sie eine Vielzahl von Toren in dieser Saison schossen, den Ball über Außen gefährlich vor das SGL Gehäuse brachten und das 2:1 erzielten. Nun wähnten sich die Wassenacher schon auf der Siegerstraße doch die Spieler der SGL gaben nicht auf und bekamen in der 69. Spielminute einen Freistoß zugesprochen. Der eingewechselte Julian Heimermann legte sich den Ball zurecht und erzielte mit einem sehenswerten Schuss aus 25 Metern unter die Latte den 2:2-Ausgleich. Dieser war letztendlich auch der verdiente Endstand, da sich Schiedsrichter Kenneth Heydecke der die Partie bis zur 89. Spielminute hervorragend leitete, in dieser auf dem nassen Rasen schwer verletzte und ohne die angezeigten 3. Minuten Nachspielzeit abpfiff. Die SGL Verantwortlichen hoffen nun auf die Fairness der Wassenacher, da diese den Abpfiff nicht als regelgerecht ansehen und auf eine Wiederholung plädieren, was auf SGL-Seite auf Unverständnis stößt, da die Gesundheit des Schiedsrichters vorgeht. Trainer Olaf Fuchs war trotz des kuriosen Endes des Spiels Stolz auf seine Truppe da diese seine Vorgaben bis zum Schlusspfiff umsetzte und der Gegner selten sein schnelles Umschaltspiel aufziehen konnte. Zwar möchte er keinen eEnzelnen aus der starken Mannschaftsleistung hervorheben, jedoch war Torwart Tim Ihmann, der auf den schwierigen Platzverhältnissen sehr sicher wirkte, ein starker Rückhalt für die Mannschaft und man hofft bei der SGL, dass obwohl er berufsbedingt wenig Zeit hat, weiterhin der Mannschaft zur Verfügung steht.
