FWG Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.
Sachpolitik statt Plakatpolitik
Die FWG Bad Neuenahr-Ahrweiler verzichtet auf Plakatierung im Wahlkampf
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Mitglieder des Stadtverbandes Bad Neuenahr-Ahrweiler der FWG haben auf ihrer letzten Sitzung, bei der es um die Vorbereitung des Kommunalwahlkampfes ging, beschlossen, auf eine Plakatierung der Stadt im Vorfeld der Kommunalwahlen am 25. Mai zu verzichten. Der eingesparte Betrag wird für einen wohltätigen Zweck gespendet.
„Ich begrüße diese Entscheidung. Unsere schöne Heimatstadt ist auch ohne Wahlplakate bunt genug“, kommentierte Fraktionschef Hans Boes das Mitgliedervotum.
„Sachpolitik statt Plakatpolitik“ lautet daher die Devise bei der Freien Wählergemeinschaft in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die FWG ist überzeugt auch ohne Wahlplakate einen guten Wahlkampf machen zu können, zumal der Wert von Wahlplakaten insbesondere bei einem Kommunalwahlkampf umstritten ist, da die auf Plakaten üblichen Slogans nur eine begrenzte Aussagekraft haben. In der Öffentlichkeit werden Wahlplakate ebenfalls kritisch gesehen. „Jeder redet davon, die FWG macht es. Wir wollen damit zu Beginn des Wahlkampfes bewusst ein Zeichen setzen“, sagte der Vorsitzende Albert Maur dazu.
Ganz auf Wahlkampf will die FWG aber nicht verzichten. „Natürlich werden wir in den lokalen Medien unsere Positionen zu politischen Sachfragen darstellen und unsere Kandidaten präsentieren“, ergänzte Albert Maur. Wie die Wahlplakate ausgesehen hätten, zeigte die Führungsriege der Freien Wählergemeinschaft auf einer Pressekonferenz. Eine orangefarbene Kugel, die die FWG symbolisiert, stößt drei Kugeln in Rot, Schwarz und grün an, die für die anderen Parteien stehen.
„Vielleicht zeigt der Slogan ‚Damit sich was bewegt‘ in diesem Punkt auch bei den anderen Parteien Wirkung“, meinte Hans Boes abschließend.
Pressemitteilung
FWG Stadtverband
Bad Neuenahr-Ahrweiler
