Grillfest der Reisevereinigung Rhein-Ahr
Saisonauftakt bei den Brieftaubenfreunde
Verlosung von Tauben erfolgreicher Züchter
Heimersheim. Zum traditionellen Grillfest der Brieftaubenzüchter hatte die Reisevereinigung (RV) Rhein-Ahr aus Heimersheim am Fronleichnamstag in die alte Ehlinger Schule und das angrenzende Freigelände eingeladen.
Neben zahlreichen einheimischen Vereinsvertretern aus Heimersheim und Ehlingen fanden auch wieder viele befreundete Züchter aus dem benachbarten Nordrhein-Westfalen, dem Westerwald und dem Koblenzer Raum sowie Freunde und Bekannte der Heimersheimer Brieftaubenzüchter den Weg zum zentralen Veranstaltungsort im östlichen Teil der Kreisstadt. Einem gemütlichen Frühschoppen ab dem frühen Vormittag schloss sich zur Mittagszeit ein rustikaler Mittagstisch an. Geselligkeit pur auch am Nachmittag, als bei selbstgebackenem Kuchen und Kaffee gefachsimpelt und an den Tischen im Schulhofbereich ein Schwätzchen gehalten wurde.
Ein Geheimtipp beim jährlichen Züchterfest ist die Verlosung von Jungtauben erfolgreicher und überregional bekannter Züchter. 20 Jungtauben des Geburtsjahres 2014 wurden in diesem Jahr gestiftet und fanden bei der Verlosung beachtliche Resonanz. Das Organisationsteam um Heinz Kreusch und Küchenchefin Dorothea Wachendorf hätte sich über mehr Besucher gefreut. Heinz Kreusch erklärte: „Wir hatten eine starke Veranstaltungskonkurrenz - auch in unseren eigenen Reihen mit einem weiteren Sommerfest in der Region. Und es war perfektes Ausflugswetter.“ Die, die da waren, suchten einen schattigen Platz in der Ehlinger Schule. Draußen war es vielen einfach schon zu heiß.
Einige Wettflüge der Reisevereinigung (RV) Rhein-Ahr mit wechselnden Standorten wurden seit dem ersten Maiwochenende mit großem Erfolg absolviert. So lenkte Heinz Kreusch den Kabinentransporter bereits in Richtung Frankreich, genauer gesagt in das 500 Kilometer entfernte Belleville.
Am letzten Juliwochenende startet der Transporter der Züchterfreunde zum längsten Wettflug des Jahres nach Saint-Rambert. Von dort werden die Brieftauben auf eine 600 Kilometer lange Flugdistanz in die heimischen Taubenschläge geschickt. Danach starten die Jungvögel bis September zu Flügen von bis zu 300 Kilometern. Dass ihr Hobby nicht mehr das der jungen Generation ist, wissen Heinz Kreusch und seine Vereinskameraden.
„Das Altersproblem macht uns sehr zu schaffen. Wir haben keine Möglichkeit, junge Leute für den Sport zu begeistern“, erklärt Heinz Kreusch.
Dabei handelt es sich um einen Sport mit langer Tradition - in Deutschland vor allem im Ruhrgebiet.Diese wollen die Freunde des Brieftaubensports so lange wie möglich aufrechterhalten.
