Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler
Schüler haben für Lima gespendet
Sinzig. Juanita wohnt mit ihren fünf Geschwistern und den Eltern in einem 16 Quadratmeter großen Raum. Man kann sich leicht vorstellen, dass sie gerne in eine angenehm gestaltete Schule geht. Sie wurde von den Lehrern des „Colegio San José“ in Lima ausgesucht, ihre Schule zu besuchen, weil ihre Familie so arm ist. Rund um diese Schule wohnen viele Menschen in solch beengten, ärmlichen Verhältnissen. Kindern dieser Familien ermöglicht das mitten im Armenviertel „Miramar“ gelegene Colegio eine Schulausbildung und damit bessere Chancen, später einen Beruf zu erlernen. Dies ist nur möglich, weil es verlässlich auf Spendengelder aus Deutschland zurückgreifen kann.
Eine stolze Summe
Seit über dreißig Jahren unterstützt auch die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler durch unterschiedliche Aktionen von Schülern, Lehrern und Eltern ihre Patenschule. Wieder einmal übergab die Betreiberin des Schulkiosks, Inge Haas, 600 Euro an Brigitte Karpstein, die den Kontakt zur Patenschule hält. Das Geld war zusammengekommen durch die Verkaufsaktion von Umweltschutzpapierheften zugunsten von „Lima“, gespendetes Pfand- und Wechselgeld und irgendwo auf dem Schulgelände gefundene Münzen. 200 Euro kamen noch hinzu durch den Erlös eines Kuchenverkaufs des katholischen Religionskurses der Klassen 6a und d im Rahmen eines Projektes rund um „Unser Lima“, das von der Praktikantin Ulrike Roth durchgeführt worden war. Im Ganzen kamen von allen Aktionen in den letzten Wochen insgesamt über 1000 Euro zusammen. Sie sichern wieder für eine lange Zeit die Schulbildung für 400 Grundschulkinder, zumal der Betrag in Peru etwa zehnmal so viel wert ist wie hier.
