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Service für Links- und Rechtshänder
Traditionsunternehmen in der Ahrhutstraße überrascht die Kunden mit besonderen Angeboten
Ahrweiler. Dass eine mehr als 100-jährige Tradition mit modernsten Serviceangeboten bestens zusammen passt, dass zeigen Sandra und Frank Schröder mit dem Spiel- und Schreibwarengeschäft Koll-Hoss in der Ahrweiler Ahrhutstraße. Bereits 1908 gründete Josef Koll das Unternehmen (damals an der Oberhutstraße 45), bot Tabak und Schreibwaren in seinem Laden an. Heute arbeitet das Traditionsgeschäft an der Ahrhutstraße 12, das altehrwürdige Gebäude passt sich hervorragend dem mittelalterlichen Ambiente von Ahrweiler an. Gerade im Moment ist viel zu tun im großzügigen Laden. Denn in den Sommerferien haben die Eltern der Kreisstadt keineswegs frei. Denn sie müssen den Kindern so allerlei Dinge für den „Ernst des Lebens“ kaufen. In den Sommermonaten bummeln auch besonders viele Touristen über das Kopfsteinpflaster und wollen sich mit entsprechender Literatur über den Kreis Ahrweiler informieren. „In den Sommerferien kommen viele Eltern zu uns, die für ihre Kinder neue Bücher kaufen müssen, oder es steht die Erstausstattung der i-Dötzchen an. Meist stehen die Mütter und Väter vor uns mit einer Materialliste der Schulen und wissen oft nicht, wie sie die Bücher bestellen sollen, welcher Farbkasten denn nun der bessere ist oder welcher Füller. Da beraten wir natürlich gerne“, erklärten Sandra und Frank Schröder. So mancher Vater, manche Mutter ahnt gar nicht, wie groß zum Beispiel die unterschiedlichen Angebote der Füllerhersteller sind. Gerade die Marktführer Lamy und Pelikan haben sich darauf spezialisiert, für Kinder sehr individuelle Schreibgeräte anzubieten. „Es ist sehr wichtig, dass die Kinder gleich von Anfang an einen passenden Füller haben. Der Griff muss genau zur Hand passen, man muss richtig anfassen können, da passt auch nur eine bestimmte Feder. Außerdem muss vorher geklärt sein, ob es sich um einen Links- oder Rechtshänder handelt. Früher zwang man die Kinder, alle mussten mit Rechts schreiben. Das war für die Mädchen und Jungen ein großes Problem. Heute geht man sehr individuell auf sie ein“, sagte Sandra Schröder. Und ihr Mann Frank ergänzte: „Das wird nicht nur bei Füllfederhaltern berücksichtigt. Inzwischen gibt es für Linkshänder besondere Spitzer, Scheren und Blöcke, die haben dann zum Beispiel die Spirale rechts. Ob Rechts- oder Linkshänder, jeder kann und sollte bei uns das Schreibgerät ausprobiere, damit wir das richtige aussuchen können.“ Wer zu den Schröders ins Geschäft kommt, der braucht für den Schuleinkauf nur die Liste, die Ladeninhaber haben alle gängigen Lektüren vorrätig, können grundsätzlich alle in Deutschland lieferbaren Bücher in kürzester Zeit besorgen. Am besten, man gibt gleich nach Ferienbeginn die Liste bei Koll-Hoss ab, dann kümmern sich Sandra und Frank Schröder mit den Mitarbeitern um die bestellten Dinge. Nur kurz darauf kann man die Bücher und Geräte abholen. Am besten die Tochter und den Sohnemann mitbringen, es gibt für die jungen Kunden nämlich noch ein kleines Geschenk. Und noch ein Geheimtipp: Wenn der Geburtstag des Kindes naht, bis zum großen Tag warten und dann zur Ahrhutstraße kommen. Denn die Geschäftsleute bescheren jedes Geburtstagskind noch mal extra. Da kann sich das Kind aus dem großen Sortiment noch ein paar kleine Wünsche erfüllen. Damit die Bücher auch lange halten, werden sie fachmännisch in Schutzumschläge gepackt. Das Angebot des Geschäftes ist breit gefächert: Spielwaren führender Markenfirmen, Schreibwaren, Schulbedarf, Bücher, Zeitschriften, Tabakwaren und eine Lotto-Annahmestelle. Gefragt sind zur Zeit von den Touristen besonders die beliebten Eifelbücher, ob Krimis, Romane oder Fachliteratur. Zu den Postkarten aller Art gibt es natürlich auch die passenden Marken, Karten mit ausgefallenen Sprüchen und Briefe dürfen nicht fehlen. Bereits in der vierten Generation existiert das Traditionsgeschäft. Josef Koll hatte es 1908 gegründet, Tochter Gertrud und Schwiegersohn Willy Hoss übernahmen es 1947, eröffneten neben dem Laden in der Oberhutstraße schließlich einen zweiten in der Ahrhutstraße. Tochter Edith stieg 1966 mit ein, führte das Geschäft ab 1975, Sohn Frank half erst mit, bildete sich dann weiter zum Einzelhandelskaufmann und Handelsfachwirt. Frank Schröder und seine Frau Sandra führen seit Januar 2009 das Geschäft in nun vierter Generation. Sie legen höchsten Wert auf den Service und die jahrelange Erfahrung, um die Kunden individuell beraten zu können.
