Frauen der kfd St. Marien, St. Willibrord und aus benachbarten kfd-Gruppen
„Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe“
Bad Neuenahr-Ahrweiler/ Waldbreitbach. Das Krippendorf Waldbreitbach feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. Bei strahlendem Sonnenschein machten sich deshalb die Frauen der kfd St. Marien und St. Willibrord sowie aus benachbarten kfd - Gruppen und interessierte Frauen und Männer am 7. Januar auf den Weg nach Waldbreitbach. Durch das schöne Wiedtal mit seiner reizvollen Landschaft ging die Fahrt als Erstes zum Krippenmuseum. Der große Krippenfreund und leidenschaftliche Sammler, Herr Hertling, nahm sich Zeit, etwas über die Entstehung seiner Ausstellung in einem kleinen Vortrag zu vermitteln. „Mir jon Kreppche gucke“ ist schon lange Tradition in diesem Ort; es förderte die Begegnung und die Kommunikation, schuf und vertiefte Kontakte. In der Ausstellungshalle gibt es mehr als 1900 Krippen aus ca. 90 Ländern der Erde und aus verschiedenen Materialien. Beim Spaziergang an der Wied entlang zur Pfarrkirche Maria Himmelfahrt fällt einem als Erstes der große schwimmende Adventskranz auf. Der weitere Weg ist gesäumt von Krippen in den Schaufenstern, einer großen Weihnachtspyramide, lebensgroßen Weihnachtsfiguren und einer Freilandkrippe, entstanden in der Zeit der Innenrenovierung der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt. In der Pfarrkirche gab es dann noch die größte Wurzelkrippe der Welt zu bestaunen, eingetragen ins Guinnessbuch der Rekorde. Sie besteht aus über 1000 Baumwurzeln, 40 zum Teil über 100 Jahre alten Figuren, 85 Tieren, vielen lebenden Pflanzen und viel heimisches Moos. Der Besuch endete mit einer kurzen Geschichte und einem Meditationstext, der noch einen anderen Blickwinkel auf die Krippe richtete. Bei einer kleinen Stärkung mit Kaffee und Kuchen in den Klosterbergterrassen der Waldbreitbacher Franziskanerinnen konnten sich alle aufwärmen und das herrliche Panorama über das Tal genießen. Die anbrechende Dunkelheit bei der Abfahrt erlaubte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern noch einen Blick auf die beleuchteten Objekte des Ortes: der schwimmende Adventskranz und die Krippe in der Wied, der „Stern von Bethlehem“ am Hang, die Freilandkrippe und die Weihnachtspyramide. Mit vielen neuen Eindrücken ging es zurück nach Bad Neuenahr - Ahrweiler.
