KV Ahrweiler des Deutschen Beamten Bundes besuchte die Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz
Spannender und informativer Ausflug
Ahrweiler. Der Kreisverband Ahrweiler des Deutschen Beamten Bundes (dbb) besichtigte die Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz oberhalb von Ahrweiler. Neben einer Gruppe von aktiven Beschäftigten und Pensionären aus den verschiedenen Fachgewerkschaften des dbb, sowie deren Familienangehörigen konnte Kreisvorsitzender Helmut Kremer auch die stellvertretende Bezirksvorsitzende Monika Petroschka begrüßen.
Der Fachbereichsleiter für Strategische Führung und Leitung bei der AKNZ, Dieter Franke, führte die Beamtenvertreter durch die in Ahrweiler als „das THW“ (obwohl das Technische Hilfswerk hier niemals beheimatet war) bekannte Einrichtung. Nach einer ausführlichen, methodisch ansprechenden Einführung in einem modernen Hörsaal konnte die Gruppe bei herrlichem Frühlingswetter die Liegenschaft besichtigen.
Die AKNZ ist als eine Abteilung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe die zentrale Bildungseinrichtung des Bundes im Risiko- und Krisenmanagement und im Bevölkerungsschutz. Neben Seminaren und Veranstaltungen für Führungskräfte im Bevölkerungsschutz, der Polizei und Bundeswehr führt die Akademie wissenschaftliche Studien und Auswertungen durch. Hier ist sie nicht nur auf nationaler Ebene tätig, sondern ist auch Ansprechpartner für internationale Partner (EU, NATO, UN).
Organisation des Zivil- und Katastrophenschutzes
Dieter Franke erläuterte die Organisation des Zivilschutzes und Katastrophenschutzes in Deutschland. Reges Interesse fanden seine Ausführungen zu den möglichen Auswirkungen von Katastrophen in einem hoch technisierten Land wie Deutschland.
Anhand von Bedrohungsszenarien üben Führungskräfte die Zusammenarbeit in Katastrophenstäben, meist in mehrtägigen Seminaren, an der AKNZ. Die Seminarräume sind ausgestattet mit modernster Kommunikationstechnik und erlauben das realistische Training für Einsätze bei Katastrophenfällen. Neben den modernen Gebäuden zeigte Dieter Franke auch die „Trümmerstraße“, eine Ansammlung von Gebäuden, gebaut in unterschiedlichem „Zerstörungszustand“, zur Übung von Menschenrettung. Die Ausbildung ist heute ausschließlich auf Führungsaufgaben ausgelegt, die noch vorhandene Trümmerstraße ist ein Relikt aus der Zeit, als die Ausbildung in der Einrichtung in Ahrweiler auf die technische Seite des Katastrophenschutzes ausgerichtet war. Heute wird die Trümmerstraße vor allem für die Ausbildung von Feuerwehren und Rettungsdiensten genutzt.
Neben den fachlichen Fragen interessierten sich die Beamtenvertreter für die personelle Situation an der AKNZ. Wie in vielen anderen öffentlichen Einrichtungen herrscht auch hier zunehmender Sparzwang mit Personaleinsparungen.
Pressemitteilung Kreisverband
Ahrweiler des Deutschen
Beamten Bundes (dbb)
