Pro Jugendbüro Altenahr blickt zufrieden auf die Sommerferien zurück
Spiel, Spaß und Spannung
Altenahr. Auch in diesem Jahr bot das Pro Büro für Jugendarbeit der Verbandgemeinde Altenahr in den Ferien 15 Aktionen für Kinder und Jugendliche an. Die Nachfrage war groß, die Freude an den Aktionen größer.
Gestartet wurde in die Sommerferien mit einem Ausflug zum Fußballgolf nach Königswinter, wo alle Teilnehmer bei über 30 Grad mit großer Begeisterung über die Anlagen kickten. Was natürlich nicht fehlen durfte, war ein Ausflug in einen Freizeitpark. Hier startete das Jugendbüro in gemeinsamer Kooperation mit dem Jugendförderverein der Grafschaft in den Europa-Park Rust zu einem actiongeladenen Tag voller wunderbarer Erlebnisse, wo nach Lust und Laune alles erkundet und jede Achterbahn genau unter die Lupe genommen wurde. Anfang August stand die alljährliche Kinderferienwoche auf dem Gelände des Jugendbüros statt. Unter dem Motto „Römer und Gallier“ erlebten fast 40 Kinder eine abenteuerliche Woche, dessen Höhepunkt ein Ausflug in die Römerwelt nach Bad Hönningen war. Weiter sollte es mit der Aktion „Mariensteine suchen und finden“ gehen, doch aufgrund sehr schlechten Wetters musste diese leider ausfallen.
Danach starteten zahlreiche Kinder auf eine Kräuterexkursion. Gemeinsam mit Tanja Fusenig-Hoffmann erkundeten die Kinder die Flora und Fauna rund um Kreuzberg, um anschließend aus den gesammelten Exemplaren Essig herzustellen. Aufgrund sehr hoher Nachfrage wurde diese Aktion zwei Wochen später noch einmal mit Erfolg wiederholt. Außerdem bot das Pro Büro Länderübergreifend eine Jugendbegegnung an. Gemeinsam mit Jugendlichen aus der ungarischen Partnergemeinde Mártély und deutschen Jugendlichen ging es für eine Woche in die in Mártély gelegene Waldschule. Mit abwechslungsreichem Programm wuchs die Gruppe schnell sehr eng zusammen und man hatte viel Spaß und sammelte eine Menge Erfahrungen für die weitere gemeinsame Zukunft.
In der folgenden Woche ging es für die Kinder weiter mit einer Tagesfahrt ins Taunus Wunderland. Der auf den ersten Blick klein wirkende Park beanspruchte im Endeffekt doch seine Zeit und sowohl die Kinder als auch die Betreuer konnten auf einen wundervollen Tag zurückblicken. Hinzu kam für alle, die auf Wasser, Sport und Spaß standen, eine Menge Action bei der Paddeltour auf der Lahn, die mit Begeisterung angenommen wurde. Das geplante Survival Abenteuer in Kooperation mit den Musterknaben musste leider ebenfalls aufgrund des Dauerregens und der Krankheit des Outdoor-Experten ausfallen.
Trotzdem musste das Programm natürlich weitergehen, und so startete im September, wie auch im letzten Jahr, die Lamawanderung in Hilberath. Hier konnte jedes Kind ein Lama oder Alpacca an der Leine führen und einen Spaziergang mit dem einen oder anderen Hindernis überwinden. Am darauf folgenden Tag begann früh morgens eine Reitstunde auf dem Burtscheider Hof in Altenahr. Alle Kinder waren mit Freude dabei und einige verließen sogar den Hof mit dem Versprechen, wiederzukommen. Fast gleichzeitig startete in Ahrbrück die Wandgestaltung des neuen Feuerwehrhauses in Zusammenarbeit mit dem Künstler Wolfgang Kutzner. Am letzten offiziellen Ferientag gab es eine ganz besondere Neuheit: ein Kinder- und Seniorenkino im Maternus-Stift Altenahr. Gemeinsam wurde der thematisch passende Film „Honig im Kopf“ im Maternus-Stift gesehen und anschließend am Jugendbüro in fröhlicher Runde gegrillt, gelacht und sich ausgetauscht. Den krönenden Abschluss bildete das Jubiläum des Jugendtreffs Mayschoß. Nach einer Messe am Morgen waren die Tore des Jugendtreffs geöffnet und alle Interessierten konnten einen Einblick in die 20-jährige ehrenamtliche Arbeit erhalten.
Das Jugendbüro war in diesem Jahr viel unterwegs. Es gab nicht nur Aktionen in Ahrbrück, Hilberath und anderen Orten der Verbandsgemeinde, sonder auch Rust, Bonn und Solms wurden angepeilt. Nicht nur das, einmal ging es sogar ins Ausland, nach Ungarn. Und auch wenn das Wetter nicht immer ganz mitspielte, was die eine oder andere Aktion sichtlich erschwerte, konnten doch noch fast alle Aktionen stattfinden, was in erster Linie allen freiwilligen Betreuern, die die Verbandsgemeinde unterstützen und bei dem Ferienprogramm mitgewirkt haben, zu verdanken ist. Möglich wurden die Aktionen für die Teilnehmer durch die niedrigen Kostenbeiträge, sodass fast 300 Kinder und Jugendliche an den Aktionen teilnehmen konnten.
