Dekanat Ahr-Eifel und Dekanat Remagen-Brohltal
Startveranstaltung für die PGR-Wahlen in der Kreisstadt
In der Informationsveranstaltung wurden verschiedene Wahlmethoden erläutert
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Zu einer Informationsveranstaltung im Vorfeld der Vorbereitung auf die PGR-Wahl am 7. und 8. November hatten die Dekanate Ahr-Eifel und Remagen-Brohltal alle amtierenden Pfarreienratsvorsitzenden, Pfarrgemeinderatsvorsitzenden sowie die Seelsorgerinnen und Seelsorger der beiden Dekanate ins Mehrgenerationenhaus in Bad Neuenahr-Ahrweiler eingeladen. Die Moderation dieser Veranstaltung lag in den Händen von Dekanatsreferentin Andrea Kien-Groß (Dekanat Ahr-Eifel) und Dekanatsreferent Wolfgang Henn (Dekanat Remagen-Brohltal). Als Referentin und Expertin für die Rätearbeit war Edith Ries-Knoppik an diesem Abend vom Bischöflichen Generalvikariat in Trier gekommen. Edith Ries-Knoppnik erläuterte die vier Möglichkeiten, die Wahl durchzuführen und setzte einen Schwerpunkt beim neuen Modell Pfarreinrat Direkt.
Die Möglichkeiten im Überblick
Als PGR-Wahl in der bekannten Form; als Wahl eines Kirchengemeinderates (der Kirchengemeinderat als neu geschaffenes Gremium umfasst die Arbeit des Pfarrgemeinderates und des Verwaltungsrates - statt zwei getrennt arbeitender Gremien, werden die Arbeiten in einem Gremium zusammengefasst). Hierzu braucht es keine Genehmigung mehr des Bischofs; die Wahl des Pfarreienrats Direkt (bisher wird der Pfarreienrat durch die Pfarrgemeinderäte gewählt, bei der Direktwahl werden keine Pfarrgemeinderäte mehr gewählt - bei der Direktwahl wählt jede Pfarrei in einer sogenannten Urwahl den Verwaltungsrat, der bisher vom Pfarrgemeinderat gewählt wurde). Für spezielle örtliche Interessen sollen Gemeindeteams in den einzelnen Pfarreien eingerichtet werden; die Pfarreien einer Pfarreiengemeinschaft schließen sich zu einer neuen Pfarrei zusammen, sie „fusionieren“, das heißt sie bilden eine neue Pfarrei und die bisherigen Pfarreien werden Pfarrbezirke; dann wird der Pfarrgemeinderat für diese neu zusammengeschlossene Pfarrei gebildet.
Edith Ries-Knoppik erläuterte die Chancen der einzelnen Modelle und wies auf weitere Informationen auf der Bistumshomepage (www.pfarrgemeinderatswahlen.de) hin. Dort sind auch Entscheidungshilfen zu finden zur Frage, welches Modell der jeweiligen Situation der Pfarreiengemeinschaft am ehesten entspricht. Hier finden sich auch Leitfäden für die einzelnen Modelle, in denen die einzelnen Schritte und die dazugehörigen Fristen vermerkt sind.
Im zweiten Teil der Veranstaltung wurden Ideen für die Kandidatensuche entwickelt. Unter der Folie: „Kirche ist zurzeit eine Baustelle“ in der um- und neu gebaut wird, werden engagierte MitarbeiterInnen in den Räten im gesamten Bistum gesucht. Diese Fragestellung wurde in mehreren Kleingruppen mit dem Entwurf einer Stellenanzeige bearbeitet und im Plenum vorgestellt. In dieser Rückmelderunde bildeten sich die verschiedenen Situationen vor Ort ab.
Die Veranstaltung endete mit dem Hinweis auf weitere mögliche Unterstützung, die bei Dekanatsreferent Wolfgang Henn und Dekanatsreferentin Andrea Kien-Groß angefragt werden können. Der Abend schloss mit einem von Andrea Kien-Groß gesprochenen Segen: „Was wir weitergeben können von unserem Leben, was bleibt.“ Rückfragen zur Veranstaltung und zur PGR-Wahl können an Andrea Kien-Groß gerne per E-Mail: andrea.kien-gross@bistum-trier.de oder unter Tel. (0 26 41) 9 12 78 12 und an Wolfgang Henn per E-Mail: wolfgang.henn@bistum-trier.de oder an Tel. (0 26 36) 8 09 77 11 gerichtet werden.
