Ahrtalschule Realschule plus Altenahr
Suchtprävention im Fokus
Achtklässler wurden einen Tag lang über die Gefahren von Drogen aufgeklärt
Altenahr. Nach dem Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung von 2013 sind trotz insgesamt rückläufiger Zahlen nach wie vor viele Kinder und Jugendliche von den verschiedensten Suchtkrankheiten bedroht. Neben den bekannten stofflichen legalen und illegalen Drogen, die Suchtverhalten hervorrufen, nehmen die nichtstofflichen Süchte einen immer größer werdenden Raum in der Gesellschaft ein.
Im Gebrauch von Handys, Internet oder Spielkonsolen zeigen viele Kinder und Jugendliche heute ein zumindest tendenziell auffälliges Nutzungsverhalten. Damit hier kein tatsächliches Suchtverhalten entsteht, ist eine Bewusstmachung des eigenen Verhaltens unumgänglich. Die Realschule plus in Altenahr nimmt das Thema „Suchtprävention“ bereits seit vielen Jahren sehr ernst. In Zusammenarbeit mit der Diplom-Sozialarbeiterin und Suchttherapeutin Silvia Plum lernen jeweils die Achtklässler der Schule Gefahren von stofflichen und nichtstofflichen Süchten kennen, analysieren diese und reflektieren diesbezüglich ihr eigenes Verhalten.
Silvia Plum gestaltet diese Lern- und Bewusstmachungsprozesse zugleich informativ und kurzweilig, sodass ein hohes Interesse bei den Schülern aufrechterhalten wird. Es ist nun mal sehr interessant, eine „Alkoholbrille“ zu tragen, mit der ein mittlerer bis starker Rausch simuliert wird. Die verzerrte Wahrnehmung der Umwelt ist schon beträchtlich, sehen die Augen doch plötzlich zwei Striche, wo eigentlich nur einer ist. Ein kompletter Schultag stand bei den Achtklässlern der Ahrtalschule also wieder einmal ganz im Zeichen der Suchtprävention.
