Wirtschaft | 28.04.2014

Dernauer Teppichwäscherei ist familiengeführt in der dritten Generation                         - Anzeige -

Traditionsunternehmen mit Qualitätsversprechen

Kalli Dietsch (l.) präsentiert im ansprechenden Ladenlokal in Dernau einen wertvollen Seidenteppich. BÜN

Dernau. Auf das Waschen von handgeknüpften Teppichen, meist als Orientteppiche bezeichnet, wie auch maschinell hergestellten Teppichen versteht man sich in der neu eröffneten Dernauer Teppichwäscherei bestens, wird das Familienunternehmen doch bereits in der dritten Generation geführt und besitzt Standorte in ganz Deutschland. Über Jahrzehnte hat sich die Firma großes Renommee bei der wachsenden Kundschaft erworben - ist für die Wäsche eines mitunter alten und dementsprechend wertvollen Teppichs doch eine tiefgehende Vertrauensbasis nötig. Zur Neueröffnung in Dernau räumt das Unternehmen Kunden für kurze Zeit einen Rabatt von 20 Prozent auf Waschen und Reparaturen von Teppichen ein.

Filialleiter Kalli Dietsch empfiehlt den Kunden, sich zunächst telefonisch mit ihm in Verbindung zu setzen, um einen Beratungs- und Begutachtungstermin zu vereinbaren - selbstverständlich ebenso kostenfrei wie der Hol- und Bringservice des Unternehmens. „Erst wenn ich jeden Teppich für sich individuell in Augenschein genommen habe, kann ich einen seriösen Preis für die Wäsche machen“, erklärt Dietsch. „Kaffee-, Rotwein- oder Tierunrinflecken sind eben erheblich schwieriger zu entfernen als ,normale‘ Verschmutzungen.“ Zudem spielen Knüpfstärken, Materialien, Farbstoffe, Zustand und Alter des Orientteppichs eine entscheidende Rolle bei der Prozedur, wie der Fachmann erläutert.

Waschen nur mit Naturprodukten

Der eigentliche Waschvorgang beginnt mit dem einzigen maschinell durchgeführten Arbeitsschritt: In der Klopfmaschine wird der Teppich von Sand und Staub befreit. Die folgenden Prozesse erfolgen alle auf Naturbasis, chemische Produkte werden nicht eingesetzt. Zunächst wird der Teppich nass gemacht, dann einshampooniert und bis in die Knoten eingebürstet. Nach dem Spülen presst eine Walze das Wasser wieder aus dem Gewebe. Anschließend wird der Teppich gekämmt und gebürstet, damit sich der Flor wieder tadellos aufstellt. Dann wird der Teppich rückgefettet, da Schafswolle mit den Jahren an Fett verliert, dann nochmals gespült und gekämmt. In der Trockenkammer bei konstant 35 bis 42 Grad bleibt er - eingespannt in den Spannstuhl, damit er später keine Wellen wirft - je nach Größe und Machart zwischen einem und vier Tagen und wird dabei alle fünf Stunden gekämmt. Mit dem abschließenden Staubsaugen ist der aufwendige Waschvorgang abgeschlossen. Bei speziellen Verunreinigungen kann mitunter auch eine mehrstufige Nachbehandlung nötig sein.

Fachmännische Reparaturen

Die Dernauer Teppichwäscherei führt auch Reparaturen an Orientteppichen durch, befestigt oder ersetzt Fransen, kettelt Kanten mit Kettelgarn, beseitigt Löcher bis hin zum neuen Knüpfen von Fehlstellen. Auch Brand-, Wasser- und Mottenschäden können entfernt werden.

„Manche Teppiche sind aber so stark beschädigt, dass eine Wäsche bzw. Reparatur teurer wäre als ein neuer Teppich“, erklärt Kalli Dietsch. „Darauf weisen wir den Kunden hin und machen ihm auf Wunsch ein Angebot. Denn wir können für Ersatz in jeder Größe, Farb- und Mustergestaltung oder Provenienz sorgen.“ Ob türkischer Hereke-Seidenteppich, persischer Keshan oder Afghan - die Auswahl ist riesig. Die Dernauer Teppichwäscherei nimmt auch Teppiche von Kunden in Kommission und verkauft sie in deren Auftrag. Je älter, umso wertvoller, lautet der Grundsatz bei Orientteppichen, aber natürlich spielen Zustand und Herkunftsregion ebenso eine große Rolle.

Den Schwerpunkt seiner Arbeit bildet für Dietsch allerdings das Waschen der Teppiche. „Ich bin mit der Wäscherei aufgewachsen, also kein Quereinsteiger. Ich und meine Vorfahren haben seit Generationen mit dem Teppichwaschen zu tun“, berichtet er stolz. Sein Onkel leite den Waschbetrieb, in den die Teppiche von der Annahmestelle in Dernau gebracht werden. Verwechslungen von Teppichen sind dabei übrigens ausgeschlossen, denn jedes Stück erhält eine detaillierte Markierung und einen Kundenauftragsbogen mit auf den Weg.

Telefonisch erreichbar ist Kalli Dietsch täglich - auch an Wochenenden - zwischen 8 und 21 Uhr. Das Ladenlokal ist montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Kontakt/Annahmestelle: Dernauer Teppichwäscherei, Kalli Dietsch, Schmittmannstraße 18, 53507 Dernau, Tel. (0 26 43) 8 00 97 46, Mobil (0 15 77) 3 88 48 81.

Kalli Dietsch (l.) präsentiert im ansprechenden Ladenlokal in Dernau einen wertvollen Seidenteppich. Foto: BÜN

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Kommentare
06.05.201411:29 Uhr
Breuer

Wir haben uns an dieses Unternehmen gewandt nachdem mein Enkel ein glas Rotwein was bei mir auf dem Tisch stand umgeworfen hat, und war zu meiner Überraschung sehr zufrieden, der Fleck ist KOMPLETT weg, obwohl ich von dem netten Herrn darauf hingewiesen wurde, das für diesen Fleck keine Garantie übernommen werden kann. Ich musste auch nur 5 Tage auf meinen geliebten Teppich warten, bis er fertig war. Die Farben erstrahlen wieder wie am ersten Tag. Die Beratung, sowie das abholen und bringen des Teppichs waren vollkommen Kostenlos.

In dieser Woche warb das Unternehmen damit das sie bei Auftragserteilung einen kleinen Teppich gratis waschen, was auch bei Anzeigenvorlage vollkommen eingehalten wurden.

Es werden keine falschen versprechen gemacht, wenn sich die Herren bei etwas nicht sicher sind, wird es offen und ehrlich gesagt (in meinem Fall der Rotweinfleck).

nette Grüße
Christel Breuer

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