Interessengemeinschaft Ahr-Glühköpp in Hönningen
Trecker- und Oldtimer-Treffen
Hönningen. Die Interessengemeinschaft Ahr-Glühköpp hatte mit ihrem Vorsitzenden Horst Schülter wieder zum Oldtimertreffen mit Traktoren, Landmaschinen, Stationärmotoren, Motorrädern und Autos eingeladen und da stand Hönningen ganz schön unter Dampf. Die ersten Oldtimerfans tuckerten mit ihren Traktorgespannen und dem unverkennbaren Sound in den Ort und suchten sich am Ahrufer hinter dem Sportlerheim einen Stellplatz fürs Wochenende. Denn auch das gehört zum Oldtimertreffen dazu: Lagerfeuerromantik am Abend und natürlich die Dieselgespräche und das gemeinsam Frühstück, gereicht von den Helfern der Ahr-Glühköpp. Bei 19 Mitgliedern, die das Wochenende unermüdlich im Einsatz waren, wurden noch viele helfende Hände gebraucht und die waren alle zur Stelle, als es von Besuchern nur so wimmelte. Wer sich nach Werkzeug und Ersatzteilen umsehen wollte, der wurde gleich am Eingang fündig und etwas weiter erschallte die Musik aus der großen holländischen Draaiorgel.
Der ganze Stolz
Zurückversetzt in die „Gute alte Zeit“ stand der Mähdrescher ebenso auf dem Platz wie die vielen Stationärmotoren die in früheren Jahren auf die vielfältigste Art ihren Dienst geleistet hatten. Der ganze Stolz der Glühköpp gehört bei den insgesamt 24 Oldtimer Traktoren und zwölf Stationärmotoren dem Standmotor Deutz MAH 120 Baujahr 1938 den es nach Aussage und Bestätigung von Deutz nur noch zwei Mal auf der Welt gibt: einmal in Indien und einmal bei den Ahr-Glühköpp in Hönningen. Es war aber noch ein Schätzchen ausgestellt, ein Standmotor Deutz MA 220, der im Jahre 1940 von einem Mühlenbesitzer für den Notfall angeschafft wurde und bisher nie gelaufen ist und somit als "neu" eingestuft werden kann. Das soll nach dem Willen des neuen Besitzers Peter Reuter von den Ahr-Glühköpp auch so bleiben. Hinter der Halle waren sie alle aufgereiht die Oldtimer Traktoren vom Lanz Bulldog, Hanomag, Eicher, Deutz, Porsche, Holder, Kramer und John Deer sowie weiteren Edelmarken in der Geschichte der Oldtimer. Für die zahlreichen Besucher gab es zwei Tage lang viel zu bestaunen und mit etwas Glück winkte sogar ein Standmotor Sendling WS mit vier PS als Hauptgewinn der gut gefüllten Tombola. Auch beim Angebot der Speisen war mit der leckeren warmen Fleischwurst ein gern angenommener Oldtimer im Angebot und wer es lieber süß mochte, der ließ sich von den frischen Waffeln verführen. Ab Sonntagnachmittag machten sich die Oldtimergespanne dann wieder auf den Heimweg.
Mit ihren alten "Schätzchen" kamen die Oldtimer- und Treckerfans angereist.
