Bürgergemeinschaft Bachem on Tour
Unterhaltsame Tage in Bayern und Östereich
Bachem. Wie schon in vielen Jahren zuvor ging die Bürgergemeinschaft Bachem auch in diesem Jahr wieder auf große Tour.
Mitglieder der Bürgergemeinschaft, Freunde, Bekannte und auch Gäste, insgesamt 36 Personen machten sich im Juli mit dem Reiseunternehmen Fulgraff aus Insul auf, um eine gemeinsame Woche in Kössen /Östereich zu Füßen des Zahmen- und des Wilden Kaiser zu verbringen. Die ersten Kilometer lief alles sehr gut, doch dann begann für die Reisenden die Odyssee. Ein Stau jagt den nächsten und so zog sich die Ankunft im Hotel bis in die frühen Abendstunden hin. Endlich, gegen 18:30 Uhr war das Ziel Hotel „Waidachhof“ erreicht. Alle waren froh, dass alles gut gegangen war, und Fahrer Edwin alle sicher ans Ziel gebracht hat. Am Sonntag wanderten einige auf die Edernalm. Dort wurde der Unterberg, Hausberg von Kössen und die Wohnstube der Paragleiter und Gleitflieger in Augenschein genommen. Montag ging es um 9 Uhr mit Reiseleiter Sepp los, der die nächsten vier Tage sein schöne Heimat präsentieren sollte.
Bei schönem Wetter ging es nach Prien am Chiemsee. Mit dem Schiff geht die Reise auf die Insel „Herrenchiemsee“. Nach einem kurzen Fußmarsch stand auch schon das Schloss „Herrenchiemsee“, eine Hommage von König Ludwig II von Bayern an die Franzosen in voller Pracht vor den Entdeckern. Von Herremchiemsee ging es mit dem Schiff zur Insel „Frauenchiemsee“, wo Freizeit angesagt war. Dienstag führte es die Bürger ins Berchtesgadener Land, in der die höchstgelegene Panoramastraße Deutschlands zu finden ist. Geschichtlich betrachtet ist diese Gegend nicht ganz unbedeutend. Es war in der NS-Zeit Hitlers Wahlheimat. Hier zeigte er sich von seiner ganz jovialen Seite. Auf dem Obersalzberg befand sich eine Kaderschmiede der NSDAP und mit dem Kehlsteinhaus in 1837 Höhe hatte Hitler sich ein persönliches Rückzugsdomizil errichtet. Am Ende des Zweiten Weltkrieges versuchten alliierte Bomber dieses symbolträchtige Kehlsteinhaus zu zerstören, was ihnen jedoch nicht gelungen ist. Im laufe des Tages ging es auch an den Königssee um eine spontane Schiffstour zu unternehmen. Der vierte Tag ging etwas ruhiger zu mit einem Ausflug zum Thiersee und ins Schmiedtal. Am Tegernsee gab es dann eine einstündige Verschnaufpause. Bevor es zurück ins Hotel ging wurde noch das Friedhofskreuze-Museum in Münster besucht. Donnerstags ging es in das Brixental nach Kitzbühel, wo auf der Griesner Alm Bergretter im Einsatz waren. Zurück im Hotel zog sich der Himmel bedrohlich zu und die Berge verschwanden im Einheitsgrau eines heftigen Gewitters. Am letzten Urlaubstag nahm Busfahrer Erwin die Bürger mit auf eine kleine Tour über Waidring ins Pillertal vorbei am Pillersee nach St. Ulrich, wo sich die wohl älteste Latschenkieferölbrennerei der Welt befindet. Samstag ging es dann zurück nach Hause ins schöne Ahrtal.
Bürgergemeinschaft Bachem
Im Friedhofskreuze Museum sind viele Grabinschriften aus mehreren Jahrhunderten zu sehen. Foto: Privat
